FIES – Forschen in eigener Sache
Projekt des Überseemuseums Bremen
Jugendliche und Twens interessieren sich in der Regel nicht für Museen, sondern sind in diesem Alter überwiegend mit sich selbst beschäftigt. Das Projekt FIES – Forschen in eigener Sache – des Bremer Überseemuseum möchte deshalb insbesondere in den Jugendlichen Spaß und Neugier am Entdecken im Museum wecken.
Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren haben bei dieser Projektreihe, die bis 2007 laufen wird, die Möglichkeit, zu Forschern in eigener Sache zu werden. Ausgerüstet mit dem Handwerkszeug der Museumsfachleute erarbeiten sie ein Ausstellungsprojekt zu übergreifenden Themen wie Wohnen, Arbeiten, Freizeit oder Beziehungen in ihrem eigenen Umfeld.
Das Überseemuseum bietet sich für diesen themenübergreifenden und auch interkulturellen Dialog besonders an, da es als einziges Museum in Deutschland einen dieser Art übergreifenden Sammlungsansatz hat. Zur Unterstützung bei der Projektdurchführung steht für die jugendlichen Forscher ein erfahrenes Team von Fachleuten aus wissenschaftlichen und künstlerisch kreativen Arbeitsfeldern bereit, um ihre Begleitung anzubieten.
Zu Beginn des Projektes steht die Arbeit mit den Jugendlichen im Museum, um Kenntnisse über das Anlegen von Sammlungen, das Archivieren, das Bewahren und Dokumentieren zu vermitteln. Nach dem Finden des „eigenen Forschungsansatzes“ startet dann die Recherche, bei der die Jugendlichen auf professionelle Hilfestellung zurückgreifen können, sei es bei der Zusammenstellung und Auswertung der Objekte oder bei der Präsentation der Ergebnisse. Zum Ende jedes Projektjahres prämiert eine unabhängige Jury die beste Arbeit mit einem Preis.
Ziel des Programms FIES ist es, Jugendliche zur Auseinandersetzung mit ihrer Lebenswelt anzuregen. Das innovative Projekt passt ausgezeichnet in den Schwerpunkt der VGH-Stiftung, Kultur an Kinder und Jugendliche zu vermitteln.
Museum – anders gesehen
Förderpreis Museumspädagogik der VGH-Stiftung
Neue museumspädagogische Vorhaben ermöglichen, die das Museum als „Lernort“ für Kinder und Jugendliche interessant machen, dafür hat die VGH-Stiftung 2002 ihren Förderpreis Museumspädagogik ins
Leben gerufen.
Die große Resonanz auch im dritten Jahr zeigt, dass die VGH-Stiftung mit ihrem Preis auf dem richtigen Weg ist. Unter einer Vielzahl von Bewerbungen hat sich die Jury für sechs Preisträger entschieden.
Das Preisgeld von je 2.500 € ist den Preisträgern in der Zwischenzeit von den zuständigen Regionaldirektoren der VGH, den Landschaften und der VGH-Stiftung feierlich übergeben worden. Eine Präsentation der Preisträger, sowie eine ausführliche Projektbeschreibung finden Sie hier.
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Außerdem unterstützte die VGH-Stiftung - in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Museumspädagogik Nord und dem Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V – die bundesweit erste museumspädagogische Mitmach-Messe
„KOMM.MUSEUM“. Sie fand im März 2005 in Hannover statt und viele Preisträger des Förderpreises Museumspädagogik präsentierten sich und ihre museumspädagogischen Angebote. 1.600 Messebesucher an zwei Tagen belegen die Attraktivität der angebotenen Programme.
Bildnachweis:
Messe KOMM.MUSEUM 2005,
Arbeitskreis Museumspädagogik Nord
Kreismuseum Peine, Foto: Christian Bierwagen
Messe KOMM.MUSEUM 2005,
Arbeitskreis Museumspädagogik Nord