Pressemitteilung vom 25. Februar 2009
„Stress“ entwickelt sich immer mehr zum gesamtgesellschaftlichen Problem, das auch vor Kindern nicht Halt macht. Ob Ärger in der Schule oder Zoff mit den Eltern – viele Kinder leiden unter stressbedingten Erkrankungen wie Aufmerksamkeitsstörungen, chronischer Müdigkeit oder Kopfschmerzen. Wissenschaftliche Studien belegen, dass vor allem Kinder aus sozial benachteiligten Schichten von solchen Stresssymptomen betroffen sind.
Um Kinder vor stressbedingten Erkrankungen zu schützen, hat der Diakonieverband Lüneburg gemeinsam mit der Leuphana Universität Lüneburg eine Pilotstudie initiiert: Ein Jahr lang werden Kinder aus Lüneburger Kindergärten und Kindertagesstätten von Sozialarbeitern betreut und in verschiedenen Trainingseinheiten mit Stressverarbeitungsstrategien vertraut gemacht. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass bereits in frühem Kindesalter der Grundstein für eine bessere Stressbewältigung gelegt wird. Die VGH-Stiftung unterstützt das Projekt mit 13.000 Euro.
„Das Projekt des Diakonieverbandes Lüneburg überzeugt durch seine Qualität und den gemeinnützigen Ansatz. Darüber hinaus berührt es mit seiner Zielsetzung einen wesentlichen Schwerpunkt der Arbeit der VGH-Stiftung – nämlich die Entwicklungsförderung von Kindern und Jugendlichen“, lobte Martin Aude, Regionaldirektor der VGH Regionaldirektion Lüneburg, anlässlich eines Pressetermins am 25. Februar in Lüneburg.
Mildtätigkeit ist neben Kultur und Wissenschaft einer der Förderbereiche der VGH-Stiftung. Bei der Auswahl der Projekte legt die Stiftung stets großen Wert auf hohe Qualität und Nutzen für das Gemeinwohl. Vor allem die Vermittlung kultureller Werte an Kinder und Jugendliche zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Arbeit der VGH-Stiftung.