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VGH Stiftung
In Würde sterben!
VGH-Stiftung fördert Gifhorner Palliativ- und Hospiz-Netz e.V. mit 10.000 €
 

Pressemitteilung vom 24. Juni 2009

In Würde altern und sterben. Das wünschen sich alle Menschen für sich und ihre Angehörigen. Die meisten schwerkranken Menschen sterben aber faktisch leider im Krankenhaus. Nur einer Minderheit kann der Wunsch erfüllt werden, Daheim in vertrauter Umgebung bei professioneller Pflege die letzten Lebenstage zu verbringen, denn dazu ist ein aufwendiges vernetztes Leistungsangebot erforderlich. Diese Strukturen aufzubauen und zu erweitern hat sich der 2008 ins Leben gerufene Verein Gifhorner Palliativ- und Hospiz-Netz zum Ziel gemacht. Unter dem Motto „Leben im Wandel“ – Schwerkranken helfen“ setzt sich die Organisation für die Koordinierung und Optimierung bestehender ambulanter Versorgungsstrukturen ein.

„Schon im Grundgesetz wird festgehalten, dass
die Würde des Menschen unantastbar ist. Dazu gehört meinem Verständnis nach auch das Recht darauf, in Würde zu altern und zu sterben“, so Peter Baresa, Regionaldirektor der VGH Regionaldirektion Celle. „Solange wir jung und gesund sind, machen wir uns wenig Gedanken über derartige Fragestellungen, die uns aber alle betreffen. Der Gifhorner Palliativ- und Hospiz-Netz e.V. ermöglicht schwerkranken Menschen, ihre Lebenszufriedenheit so lange wie möglich zu erhalten. Die Mitarbeiter und Mitglieder dieser Initiative leisten mit ihrer Arbeit einen enormen gemeinnützigen Beitrag, den wir sehr gerne unterstützen.“

Grundlage der Gifhorner Initiative ist ein sich im Aufbau befindliches Versorgungs-Netzwerk, dass sowohl Palliativärzte, Pflegedienste, Hospiz als auch ehrenamtliche Kräfte umfasst. Die Patienten werden zu Hause betreut, können aber auch zwischenzeitlich, wenn erforderlich, zur speziellen Medikation für ein oder zwei Tage stationär in die Palliativabteilung des Krankenhauses gebracht werden. Bisher konnten durch das Netzwerk 160 Patienten von ambulanter Betreuung auf hohem fachlichem Niveau profitieren. Dazu haben 9 Ärzte eine Zusatzausbildung zum Palliativmediziner durchlaufen, Palliativ-Care-Fachkräfte stehen ebenfalls zur Verfügung. Weitere Qualifikationen, insbesondere von Ehrenamtlichen sind vorgesehen und dringend notwendig.

 
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