Bildende Kunst

In der Bildenden Kunst setzen wir einen Schwerpunkt auf Projekte, die sich der Vermittlung von Kunst an Kinder und Jugendliche widmen.

Wir unterstützen Künstler, Malschulen, Museen oder Kunstvereine bei der Durchführung derartiger Vorhaben.

Einige Beispiele sehen Sie hier.

IHR PROJEKT.

Wenn Sie selbst ein Projekt im Bereich Bildende Kunst auf die Beine gestellt haben, dann stellen Sie doch gleich Ihren Förderantrag

Kunst aus Abfall (Recycling-Kunst)

Bis zu 13 Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer – mit schwerwiegenden Folgen für die maritime Tier- und Pflanzenwelt. Das geht aus einer Studie des Fachmagazins „Science“…
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Kunst aus Abfall (Recycling-Kunst) © Kunst am Meer e.V.

Kunst aus Abfall (Recycling-Kunst)

Bis zu 13 Tonnen Plastikmüll landen jedes Jahr im Meer – mit schwerwiegenden Folgen für die maritime Tier- und Pflanzenwelt. Das geht aus einer Studie des Fachmagazins „Science“ hervor, die im Jahr 2015 veröffentlich wurde. Vier Künstler aus Cuxhaven wollen auf die Zerstörung der Meere aufmerksam machen. Die Idee ist einfach und effizient: Sie zeigen Kindern und Jugendlichen, wie sie aus Alltagsgegenständen und Verpackungsmüll neue Gegenstände erschaffen können. Dabei lernen sie zugleich etwas über die Produkte selbst – über die Herstellung, alternative Verwendung und fachgerechte Entsorgung. Durch dieses „Recycling-Kunst“- Angebot wächst bei den Beteiligten die Wertschätzung von Natur, Leben und Handwerk und sie werden für den Gedanken der Wiederverwendung statt Verschwendung sensibilisiert.

2017 fand das Projekt erstmals in einer Schule in Cuxhaven statt. Es wird 2018 durch weitere Workshops fortgeführt, die sich besonders an Kinder in Schulen oder Kindergärten richten. Dank der mobilen Ideenwerkstatt kann der Verein Kunst am Meer e. V. sein Recycling-Projekt in Schulklassen und verschiedenen Einrichtungen durchführen.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen / VGH Direktion Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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LandArt Bruchhof 2017

Vom 5. bis zum 11. Juni 2017 fand das Projekt „LandArt“ im Bruchhof in Stadthagen statt. Dahinter steht die Idee, vorhandene Barrieren zwischen Menschen mit und ohne psychischer…
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LandArt Bruchhof 2017 © Raimund Sichma

LandArt Bruchhof 2017

Vom 5. bis zum 11. Juni 2017 fand das Projekt „LandArt“ im Bruchhof in Stadthagen statt. Dahinter steht die Idee, vorhandene Barrieren zwischen Menschen mit und ohne psychischer Beeinträchtigung zu verringern.

Dazu hat der Tu Wat e. V. Kultur- und Sportverein Schaumburg eine Gruppe psychisch beeinträchtigter Menschen des Vereins Probsthagen e. V. gemeinsam mit einer Gruppe Kinder und Jugendlicher ohne Beeinträchtigung eingeladen, eine Woche lang in der Natur künstlerisch aktiv zu werden. Gemeinsam gestalteten die jungen Menschen Kunstwerke mit Gegenständen aus der Natur, die sie zum Abschluss des Projektes mithilfe von Licht- und Musikuntermalung den anderen Teilnehmern präsentierten. Künstler sowie Sozialpädagogen betreuten den Workshop, um einerseits das kreative Arbeiten der Teilnehmer und andererseits zugleich deren Zusammensein zu fördern.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hameln und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Kunst in der JVA Bremen: „Picasso meets the Streets“

Wie groß eine Gefängniszelle mindestens sein muss, ist in Deutschland genau festgelegt. Für Insassen in Einzelhaft sind das neun Quadratmeter. Neun Quadratmeter auf denen die Insassen leben und…
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Foto: Kunsthalle Bremen

Kunst in der JVA Bremen: „Picasso meets the Streets“

Wie groß eine Gefängniszelle mindestens sein muss, ist in Deutschland genau festgelegt. Für Insassen in Einzelhaft sind das neun Quadratmeter. Neun Quadratmeter auf denen die Insassen leben und die meiste Zeit des Tages mit ihren Gedanken und Gefühlen alleine sind. Deshalb ist kreative Bildung nicht nur eine Abwechslung vom eintönigen Gefängnisalltag, sondern auch eine Möglichkeit für die Insassen, sich gewaltfrei auszudrücken.

Das haben auch die jungen Erwachsenen, die in der JVA Bremen ihre Strafe absitzen, beim Gewaltpräventions-Projekt „Picasso meets the Streets!“ erlebt. Bei dem Projekt sind zahlreiche Bilder entstanden. Das Bild eines Häftlings erinnert an die Bremer Stadtmusikanten: Ratte, Schwein, Katze und Hahn sitzen am Tisch und Pokern, ein Affe im grauen Smoking bedient sie. Das Bild eines anderen Häftlings zeigt Leonardo da Vincis „Das letzte Abendmahl“ mit Figuren aus der Muppet Show.

„In vielen unserer Insassen steckt doch wirklich ein Künstler“, sagte Anstaltsleiter Carsten Bauer bei der Präsentation der Werke. Auch Kunsthallen-Direktor Christoph Grunenberg lobte die Ausführung und Originalität der Bilder. Zum Abschluss des Kooperationsprojektes der Bremer Kunsthalle und des Gefängnisses wurden die entstandenen 17 Werke bis Januar 2017 in der JVA gezeigt. Danach werden sie in der Kunsthalle Bremen ausgestellt.

In Zusammenarbeit mit der Öffentlichen Versicherung Bremen, der VGH-Regionaldirektion Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden

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Experten diskutierten über neue Formate der Kunstvermittlung

In der Leuphana Universität in Lüneburg fand im Juni 2016 eine Tagung mit dem Titel „Formate der Kunstvermittlung V: Kompetenz – Performanz – Resonanz“ statt. Wissenschaftler,…
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Foto: Pierangelo Maset

Experten diskutierten über neue Formate der Kunstvermittlung

In der Leuphana Universität in Lüneburg fand im Juni 2016 eine Tagung mit dem Titel „Formate der Kunstvermittlung V: Kompetenz – Performanz – Resonanz“ statt. Wissenschaftler, Autoren, Kunstlehrer und Pädagogen diskutierten über Fragen wie: Welche Positionen nehmen Kunstpädagogik und Kunstvermittlung im Rahmen der gegenwärtigen Bildungsdebatte ein? Und: Wie verstehen unterschiedliche Ansätze der Kunstpädagogik und Kunstvermittlung die Begriffe Kompetenz, Performanz und Resonanz?

Ziel der Tagung war es, Kunstpädagogen in Deutschland stärker zu vernetzen und einen fachlichen Austausch unter Kollegen zu ermöglichen. Die Ergebnisse wurden in einem etwa 150-seitigen Tagungsband festgehalten, der in einer Auflage von 200 Exemplaren erschienen ist. Neben den Vorträgen, die während der Tagung im Juni gehalten wurden, finden sich darin auch Beiträge der Tagung „Formate der Kunstvermittlung IV – Zwischen Bildpädagogik und künstlerischer Bildung“, die im April 2014 stattgefunden hatte. Der Tagungsband verfolgt dabei insbesondere das Ziel, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und in Niedersachsen erarbeitete Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg
 

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Die Wege der Kunst

Partizipativ, rekonstruktiv, affirmativ oder reproduktiv – es gibt viele Wege, Kunst und Publikum zusammenzubringen. Bei der zweitägigen Fachtagung „Sharity Pur“ trafen sich…
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Foto: Yorck Maecke, Berlin

Die Wege der Kunst

Partizipativ, rekonstruktiv, affirmativ oder reproduktiv – es gibt viele Wege, Kunst und Publikum zusammenzubringen. Bei der zweitägigen Fachtagung „Sharity Pur“ trafen sich Kunstvermittler aus Berlin und Niedersachsen, um Einblicke in avancierte Projekte zu geben.

Best-Practice-Beispiele und verschiedene Veranstaltungen in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin boten denTeilnehmern die Möglichkeit, über zeitgenössische Formen der Vermittlung zu diskutieren.

Besonderer Höhepunkt der Tagung war die Veranstaltung „Kunstschwärmen“, die in Kooperation mit dem Finnland-Institut stattfand. In jeweils fünfzehnminütigen Workshops konnten die Gäste einen Zeichenkurs belegen, das Spiel auf der Säge oder die künstlerische Gestaltung eines Posters lernen und auf diese Weise eine neue Vermittlungsform aus Finnland ausprobieren. Das Angebot stieß nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch bei der Öffentlichkeit auf großes Interesse. Unterstützt wurde die Tagung von
der VGH-Stiftung.

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Videokunst aus dem Iran

 Die Kultur des Iran ist im Westen noch wenig bekannt und der Blick darauf oft von Vorurteilen behaftet. Besucher des Landes sind meist überrascht und beeindruckt von der wunderschönen…
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Foto: BIK Galerie 149

Videokunst aus dem Iran

 Die Kultur des Iran ist im Westen noch wenig bekannt und der Blick darauf oft von Vorurteilen behaftet. Besucher des Landes sind meist überrascht und beeindruckt von der wunderschönen traditionellen Kunst, der jungen modernen Zivilgesellschaft und den freundlichen, aufgeschlossenen Menschen, die sie vor Ort erleben.

Die Ausstellung „into vastness – In die Weite“ in der BIK Galerie 149 zeigte Videokunst und Fotos aus dem Iran. Die Werke ausschließlich zeitgenössischer Künstlerinnen wie Tara Goudarzi, Zahra Jafarpour oder Parvin Marahemi gaben Einblicke in Themen wie kulturelle Identität, soziale Verortung und Mystik.

Gefördert von der VGH-Stiftung boten erfahrene Kunstvermittler Führungen und Workshops für Schulklassen an, bei denen, ausgehend von den Kunstwerken, Gespräche über gemeinsame und unterschiedliche kulturelle Vorstellungen geführt wurden. Im Anschluss an die Diskussionen konnten die Kinder und Jugendlichen sich den präsentierten Werken mit eigenen künstlerischen Arbeiten nähern und fotografieren, zeichnen oder Geschichten schreiben.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen / VGH Direktion Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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Fragezeichen oder springender Funke?

„Zeitgenössische Kunst ist spannend, manchmal springt gleich der Funke über, manchmal überwiegen die Fragezeichen im Kopf.“ – mit diesen Worten lädt der Kunstverein…
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Fragezeichen oder springender Funke? © Kunstverein Langenhagen e. V.

Fragezeichen oder springender Funke?

„Zeitgenössische Kunst ist spannend, manchmal springt gleich der Funke über, manchmal überwiegen die Fragezeichen im Kopf.“ – mit diesen Worten lädt der Kunstverein Langenhagen e. V. dazu ein, gemeinsam Kunst zu entdecken.

Das Kunstvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche, das von der VGH-Stiftung wiederholt gefördert wurde, will die Wahrnehmung von Kunst als wesentlichem Bestandteil des Lebensumfeldes schärfen. In Kooperation mit Förderschulen für lernschwache Kinder und außerschulischen Bildungs- und Betreuungseinrichtungen regt ein breites Vermittlungsangebot zur theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Kunst an.

2014 fanden, begleitend zu den vier Einzelausstellungen des Kunstvereins, zahlreiche Workshops statt, unter anderem ein einwöchiger Street Art-Workshop auf einem interkulturellen Spielplatz und ein Film- und Zeichen-Workshop für Kinder und Jugendliche mit dem New York-Stipendiaten der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Tobias Dostal.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover / Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Kunstvermittlung 4.0

Kunst erschließt sich nicht immer und nicht jedem in der passiven Betrachtung, oft benötigt es einen Anstoß von außen: Einen Vermittler, der Kunst für den Besucher erlebbar macht,…
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Kunstvermittlung 4.0 © Leuphana Universität Lüneburg

Kunstvermittlung 4.0

Kunst erschließt sich nicht immer und nicht jedem in der passiven Betrachtung, oft benötigt es einen Anstoß von außen: Einen Vermittler, der Kunst für den Besucher erlebbar macht, seine Neugier und Kreativität weckt.

Mit der Frage, wie Kunst vermittelt werden kann und welche Ansätze es in der Kunstpädagogik gibt, hat sich die Tagung „Formate der Kunstvermittlung IV – Zwischen Bildungspädagogik und künstlerischer Bildung“ an der Universität Lüneburg beschäftigt. Diskutiert wurden unter anderem die Position der Kunstpädagogik in der gegenwärtigen Bildungsdebatte sowie die wesentlichen Eigenschaften künstlerischen Denkens und Handelns in Bildungszusammenhängen. Um neben Studierenden auch Kulturschaffende und ein interessiertes Publikum zu erreichen, wurde die Tagung von vier Vorträgen flankiert, die außerhalb der Universität an verschiedenen Veranstaltungsorten in der Lüneburger Innenstadt stattfanden.

Ziel der von der VGH-Stiftung geförderten Tagung war es, die grundlegenden Richtungen der Kunstpädagogik vorzustellen, Theorie und Praxis zu verbinden und Kooperationen zwischen niedersächsischen Hochschulen anzuregen.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg. 

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Comics zum Anfassen

„Kaboom“ lautete der prägnante Name einer Ausstellung des Weserburg Museums für zeitgenössische Kunst in Bremen. Im Mittelpunkt standen Comics und deren Einfluss auf die moderne…
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Foto: Harald Rehling

Comics zum Anfassen

„Kaboom“ lautete der prägnante Name einer Ausstellung des Weserburg Museums für zeitgenössische Kunst in Bremen. Im Mittelpunkt standen Comics und deren Einfluss auf die moderne Kunst von den 1950er Jahren bis heute. „Kaboom“ hieß es auch für 1.200 Kinder und Jugendliche, die sich im Rahmen einer Kunstwerkstatt direkt mit der Gestaltung eines Comics auseinandersetzen konnten. Dank der Förderung der VGH-Stiftung konnten die kleinen Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und an verschiedenen Stationen Comics malen, basteln oder collagieren.

Alle gesammelten Werke und Ergebnisse wurden durch Fotografie oder Kopie festgehalten, einige verblieben direkt vor Ort, um ein fester Teil der Ausstellung zu werden. Durch das stetige Füllen der Räume über die gesamte Ausstellungsdauer hinweg, wurde ein „work in progress“ sichtbar und erlebbar.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen / VGH Direktion Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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„Mach Dir Deine Hände dreckig!“

Stein, Holz, Moos, die eigenen Hände und Lust am eigenen Tun – das war das Rezept des Landart-Workshops „Blickwechsel“ in Bad Bevensen. Der Kulturverein Schweizerhof e. V. lud…
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Foto: Katja Schaefer-Andrae / Jochen Quast

„Mach Dir Deine Hände dreckig!“

Stein, Holz, Moos, die eigenen Hände und Lust am eigenen Tun – das war das Rezept des Landart-Workshops „Blickwechsel“ in Bad Bevensen. Der Kulturverein Schweizerhof e. V. lud während der Ökologischen Landpartie in Uelzen zu einer Landschaftskunst-Ausstellung unter dem Motto „jeder ist willkommen“ ein, sich an natürlichen Rohstoffen künstlerisch und handwerklich auszuprobieren.

Das Konzept richtete sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche, die bisher wenig Bezug zur Bildenden Kunst hatten. Der Ansatz war integrativ: Jeder sollte vom Können und den Erfahrungen des Anderen lernen und profitieren. Landschaftsarchitekt Wolfgang Buntrock und dem Erzieher sowie promovierten Mineralogen Frank Nordiek war es wichtig, herauszustellen, dass der Anspruch an die Teilnehmer zwar ein künstlerischer, aber kein zwingend professioneller war.

Mit Hilfe der VGH-Stiftung konnten 80 Stationen in der Wald- und Wiesenlandschaft rund um Bad Bevensen installiert werden – für die Teilnehmer ein intensives Erleben der Natur und ein „Blickwechsel“.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg.

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„ortsgespräch“ ohne Telefon

Beim „ortsgespräch“ in Nordhorn wird niemand angerufen, vielmehr wird zeitgenössische Kunst vermittelt. Das von der VGH-Stiftung unterstützte Kunstvermittlungsprojekt der…
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Foto: Städtische Galerie Nordhorn

„ortsgespräch“ ohne Telefon

Beim „ortsgespräch“ in Nordhorn wird niemand angerufen, vielmehr wird zeitgenössische Kunst vermittelt.

Das von der VGH-Stiftung unterstützte Kunstvermittlungsprojekt der Städtischen Galerie Nordhorn richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die bislang kaum Berührungspunkte mit dem lokalen Kunst- und Kulturangebot hatten. Auszubildende aus Nordhorner Betrieben entdecken beim Projekt „Der zweite Blick – die Malerei im Beruf“ Kunst in ihrem beruflichen Alltag und präsentieren ihren Forschungsstand in der Galerie.

Bei „Routen-Wissen-Finden“ spüren Kinder Flugrouten von Zugvögeln nach und erarbeiten dazu Videoinstallationen, Zeichnungen und Skulpturen.

80 junge Menschen des Freiwilligen Sozialen Jahres stellen zum Thema „Chaos und Ordnung“ eine Ausstellung auf die Beine, die sich inhaltlich mit den Herausforderungen ihres beruflichen Alltags auseinandersetzt. Insgesamt orientieren sich fünf Projekte am Programm und Jahresthema der Galerie „Von der Ordnung der Dinge“.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Lingen und der Emsländischen Landschaft.

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Jugendliche zeigen ihre Lieblingskunst

Nicht nur ausgebildete Kunstvermittler können Gruppen durch Ausstellungen führen und Kultur vermitteln, sondern auch Kinder und Jugendliche. Das beweist der Kunstverein Hildesheim mit seinem…
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Foto: Francisco Vogel

Jugendliche zeigen ihre Lieblingskunst

Nicht nur ausgebildete Kunstvermittler können Gruppen durch Ausstellungen führen und Kultur vermitteln, sondern auch Kinder und Jugendliche.

Das beweist der Kunstverein Hildesheim mit seinem Kunstvermittlungsprogramm für das Jahr 2013. Im Workshop „Meine Favoriten, Jugendliche präsentieren ihre Lieblingskunst“ schlüpfen Jugendliche in die Rolle von Kunstvermittlern und stellen ihr Lieblingswerk der jeweiligen Ausstellung vor.

Dieser Workshop ist nur eines von drei Vorhaben, die von der VGH-Stiftung unterstützt werden. Im Juli startete ein Theaterworkshop für Jugendliche zur Ausstellung von Peter Wächtler. Die Ausstellung wurde für die Beteiligten zur Bühne und die Kunstwerke zu Mitspielern. Die Teilnehmer näherten sich Wächtlers Arbeiten spielerisch an und entwickelten gemeinsam eine inszenierte Führung durch die Ausstellung. Durch das eigene Erleben und Auseinandersetzung der Jugendlichen von und mit Kunst öffnet der Kunstverein Hildesheim mit seinem Kunstvermittlungsprogramm neue Zugänge.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hildesheim und der Landschaft des ehemaligen Fürstentums Hildesheim.

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kunstvermittlung von morgen

In der Wissenschaft bezeichnet der Begriff „Ästhetik“ die Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie Menschen Gegenstände wahrnehmen. Auf der internationalen Konferenz…
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Foto: Kunstraum Tosterglope e.V.

kunstvermittlung von morgen

In der Wissenschaft bezeichnet der Begriff „Ästhetik“ die Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie Menschen Gegenstände wahrnehmen. Auf der internationalen Konferenz „Räume der Vermittlung – ästhetische Prozesse zwischen Alltag und Kunst“ im Gästehaus der Universität Bremen kamen im Juni 2011 Wissenschaftler und Kulturvermittler zusammen, um in Vorträgen und Workshops Fragen zur Bedeutung des Ästhetischen in gesellschaftlichen Vermittlungsprozessen zu diskutieren. Die Konferenz führte Perspektiven aus der Soziologie, der Kulturwissenschaft, der Architekturtheorie, der Bildungsforschung sowie aus der Kunst- und Kulturvermittlung zusammen. Die Studierenden des Masterstudiengangs für Kunst- und Kulturvermittlung waren in die Konzeption, Durchführung und Nachbereitung der Konferenz eingebunden. Die Beiträge stehen Studierenden in Zukunft als Lehrmaterialien zur Verfügung; die Ergebnisse der Projektwoche werden in einem Buch publiziert.

Die VHG-Stiftung fördert den Masterstudiengang Kunst- und Kulturvermittlung bereits seit Gründung und hat mit der Unterstützung der Konferenz in 2011 die Förderung konsequent fortgesetzt.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen und der
Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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Gemeinsame mode für alt und jung

Seit zehn Jahren steht ein ehemaliger Bauernhof im 260-Seelen-Dorf Tosterglope für ein anspruchsvolles Kulturprogramm, das weit über die Grenzen des Wendlandes hinaus wahrgenommen wird: Der…
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Foto: Gemeinsame Mode für Alt und Jung

Gemeinsame mode für alt und jung

Seit zehn Jahren steht ein ehemaliger Bauernhof im 260-Seelen-Dorf Tosterglope für ein anspruchsvolles Kulturprogramm, das weit über die Grenzen des Wendlandes hinaus wahrgenommen wird: Der „Kunstraum Tosterglope e.V.

Er bietet Workshops für Schulen und Jugendzentren, die nicht nur von der VGH-Stiftung, sondern auch von der überregional agierenden PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur und dem Land Niedersachsen gefördert werden.

Im einjährigen Projekt „HEUTE – öffentlich und äußerlich“ beschäftigen sich Jugendliche und ältere Menschen gemeinsam mit Mode. Mit Mitteln der Malerei, Skulptur, Design oder Tanz setzen sich die Haupt- und Realschüler zusammen mit den Vertretern der Generation 60plus vom spielerischen Rollentausch bis hin zur Entwicklung einer gemeinsamen Kollektion mit der Lust am Gestalten auseinander, Foto-Shootings, Modenschauen oder Ausstellungen inklusive. Die Ergebnisse werden im September 2012 in einer Abschlussperformance präsentiert und darüber hinaus in einer Dokumentation veröffentlicht. 

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Lüneburg und der ehemaligen Fürstentums Lüneburg.

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Zeitgenössische Kunst „VorOrt“

Die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst bietet insbesondere Kindern und Jugendlichen eine ideale Plattform zur Entfaltung ihres kreativen Potenzials. Wenn es darum geht sie für Kunst und…
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VorOrt
Foto: Kunstverein Göttingen

Zeitgenössische Kunst „VorOrt“

Die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst bietet insbesondere Kindern und Jugendlichen eine ideale Plattform zur Entfaltung ihres kreativen Potenzials. Wenn es darum geht sie für Kunst und Kultur zu begeistern, spielen innovative museums- und kunstpädagogische Konzepte eine wichtige Rolle. Die Förderung von Kunstvermittlungsprogrammen bildet daher einen besonderen Schwerpunkt der VGH-Stiftungsarbeit.

VorOrt, das Kooperationsprojekt des Kunstvereins Göttingen mit dem Künstlerhaus, Kinder + Kunst e.V. und dem StadtRadio Göttingen, ist ein Projekt, bei dem eine neue Form der Kunstvermittlung für Kinder, Jugendliche und weitere interessierte Gruppen aus der Region angeboten wurde. Ziel war es, junge Menschen aus sozial benachteiligten Stadtteilen Göttingens für zeitgenössische Kunst zu begeistern und Mobilität im Denken und Handeln für alle Projektpartner zum greifbaren Erlebnis in den Ausstellungen des Kunstvereins und Künstlerhauses zu machen. So entdeckten Kinder aus dem Kindergarten Grone beispielsweise mit ihren Eltern die Ausstellung des Malers Stefan Ettlinger im Kunstverein und setzten die neuen Eindrücke im Anschluss in eigene kreative Arbeiten um.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Göttingen und der Calenberg- Grubenhagenschen Landschaft..

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VorOrt

Kunstsommer 2010

Unter dem Titel „Kunstsommer 2010“ führte die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. erstmals eine Sommerakademie für Gesamtschüler und Gymnasiasten der…
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Kunstsommer-2010
Foto: Christopher Czichy

Kunstsommer 2010

Unter dem Titel „Kunstsommer 2010“ führte die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. erstmals eine Sommerakademie für Gesamtschüler und Gymnasiasten der Klassen 9 –12 aus Hannover durch. An dem Pilotprojekt nahmen 60 Schüler aus 25 Schulen teil, die jeweils zur Hälfte aus der Stadt und der Region Hannover kamen.

In Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover, dem Kunstverein Hannover, dem Museum August Kestner, dem Landesmuseum und der Architektenkammer wurden fünf Workshops angeboten, die interessierten Schülern zu Beginn der Sommerferien Einblicke in die Bereiche Kunst, Design, Architektur und Archäologie ermöglichten. In den Kursen boten die Institutionen die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und selber unter Anleitung von Profis zu gestalten und zu forschen – eine hilfreiche Unterstützung auch für die Berufsorientierung kulturinteressierter Jugendlicher. Auf Grund des großen Erfolges und der ausgesprochen positiven Resonanz hat sich die lkj entschieden, das Projekt 2011 erneut anzubieten.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hannover und der Calenberg- Grubenhagenschen Landschaft.

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Kunstsommer-2010