Literatur

Wir wollen Menschen für Literatur begeistern und kümmern uns deshalb um Lese- und Sprachförderung, Literaturvermittlung und die Förderung von Bibliotheken.

Darüber hinaus fördern wir gerne herausragende Veranstaltungsreihen und Literaturfestivals.

Die vorgestellten Projekte zeigen die Vielfältigkeit.

IHR PROJEKT.

Wenn Sie selbst ein Projekt im Bereich Literatur auf die Beine gestellt haben, dann stellen Sie doch gleich Ihren Förderantrag

Salto Wortale – Kinderliteraturfestival im Zirkuszelt

Für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 11 Jahren, die Bücher nicht nur lesen, sondern auch verstehen wollen, gab es vom 14. bis 16. Mai 2018 ein Angebot des Kinderzirkus Giovanni e. V.: Beim…
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Salto Wortale – Kinderliteraturfestival im Zirkuszelt © Udo Weger

Salto Wortale – Kinderliteraturfestival im Zirkuszelt

Für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 11 Jahren, die Bücher nicht nur lesen, sondern auch verstehen wollen, gab es vom 14. bis 16. Mai 2018 ein Angebot des Kinderzirkus Giovanni e. V.: Beim Leseförderungs-Projekt „Salto Wortale“ ging es weniger darum, das Lesen zu üben. Stattdessen standen die Inhalte der Bücher im Mittelpunkt, mit denen sich die 900 Kinder je nach Interesse auseinandersetzen konnten – mit künstlerischem, historischen, technischen oder naturwissenschaftlichen Fokus. Im Vorfeld wurden drei Bücher ausgewählt, deren Themen jeweils an einem Tag des Projekts behandelt wurden. Jeder der Projekttage begann mit einer 40-minütigen Lesung, anschließend konnten die Kinder eines aus 20 Workshop-Angeboten auswählen. Die Workshops fanden unter Anleitung verschiedener Experten statt. Die Kinder arbeiteten über einen Zeitraum von etwa 2,5 Stunden in den Workshops, deren Ergebnisse sie dann am Ende des Tages den anderen Teilnehmern im Zirkuszelt vorstellten. Auf diese Weise erlebten alle Kinder das Tagesthema in seiner ganzen Vielfalt.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover / Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur

Selten standen Themen wie Integration, Kultur und Religion so sehr im Fokus der Gesellschaft wie heute. Seit 2007 versuchen die Organisatoren des Literaturfestivals globale°, insbesondere junge Menschen…
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globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur © Matej Meza

globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur

Selten standen Themen wie Integration, Kultur und Religion so sehr im Fokus der Gesellschaft wie heute. Seit 2007 versuchen die Organisatoren des Literaturfestivals globale°, insbesondere junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander ins Gespräch zu bringen.

„Wir verstehen unsere Arbeit als Teil des Dialogs zwischen den Kulturen“, sagt Veranstalter Tobias Pollok. In mehreren Städten wie Berlin, Bremen, Oldenburg oder Achim werden jedes Jahr Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen, Konzerte, Film- und Theatervorstellungen, Fachtagungen und zahlreiche Workshops angeboten. Diese finden in Museen, Bibliotheken, Schulen, Cafés oder Kulturzentren statt. 2018 lautet das Thema des Festivals „Europa und
seine Entwicklungen“. Eingeladen werden mehrsprachige Autoren und Autoren, die durch Fluchterfahrungen zum Schreiben inspiriert wurden.

Um auch im kommenden Festivaljahr eine Vielzahl von zielgruppenorientierten Workshops anbieten zu können, unterstützt die VGH-Stiftung dieses interkulturelle Literaturvermittlungsprojekt, das bereits 2010 ins UNESCO-Register der Projekte für die Annäherung der Kulturen aufgenommen wurde.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen / VGH Direktion Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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Altkanzler beim 25. Literaturherbst in Göttingen

"Wir konnten überhaupt nicht klagen“, sagte Geschäftsführer Johannes-Peter Herberhold. „Von den Besuchern hörten wir nur Bestes“. Zur 25. Ausgabe des Literaturherbsts…
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Foto: Jan Vetter

Altkanzler beim 25. Literaturherbst in Göttingen

"Wir konnten überhaupt nicht klagen“, sagte Geschäftsführer Johannes-Peter Herberhold. „Von den Besuchern hörten wir nur Bestes“. Zur 25. Ausgabe des Literaturherbsts in Göttingen wurde den Besuchern wurde auch einiges geboten: 70 Veranstaltungen, 30 Spielorte in Südniedersachsen, dazu große Namen und ungewöhnliche Themen. So sprach Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder im Deutschen Theater in Göttingen mit dem Sozialphilosophen Oskar Negt über dessen Autobiographie „Überlebensglück“. Im Alter von elf Jahren war er vor der sowjetischen Armee nach West-Deutschland geflohen und wurde dabei von seinen Eltern getrennt. Jahrelang war er in Internierungslagern, bis die Familie schließlich wieder zusammenfand. Dies war nur eine von zahlreichen Veranstaltungen, die den Besuchern viele Denkanstöße gab. Doch: Auch das klassische Lesungspublikum kam zu seinem Recht. Zur Eröffnung präsentierte Heinz Strunk sein neues Buch „Der Goldene Handschuh“, welches die Geschichte rund um den Frauenmörder Fritz Honka erzählt. "Der goldene Handschuh" war 2016 unter anderem für den Leipziger Buchpreis nominiert worden, gewonnen hat ihn hingegen Guntram Vesper. Der ist nicht nur selbst Göttinger, er las auch beim Literaturherbst aus seinem prämierten Buch "Frohburg" vor.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Göttingen und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft

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Schreibtraining für angehende Schülerreporter

Statt in unhandlichen Tageszeitungen zu blättern, tippen und wischen Jugendliche heutzutage auf ihren Smartphones, um sich per Internet über die aktuellen Nachrichten zu informieren. Nicht nur…
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Niedersächsisches Kultusministerium, Foto: Melanie List

Schreibtraining für angehende Schülerreporter

Statt in unhandlichen Tageszeitungen zu blättern, tippen und wischen Jugendliche heutzutage auf ihren Smartphones, um sich per Internet über die aktuellen Nachrichten zu informieren. Nicht nur namhafte Tageszeitungen haben ihr Online-Angebot in den letzten Jahren vergrößert. Smartphones sind auch eine Chance für Schülerzeitungen, den Anschluss an die digitale Moderne nicht zu verlieren. Deshalb möchten die VGH-Stiftung und das Niedersächsische Kultusministerium eine digitale Schülerzeitung auf dem Weg bringen.

„Um Kinder und Jugendliche zum Recherchieren, Lesen und Schreiben einer Schülerzeitung zu motivieren, müssen wir stärker auch digitale und audiovisuelle Medien sowie das Smartphone als ständigen Begleiter vieler Schülerinnen und Schüler in den Blick nehmen", sagt Kultusministerin Frauke Heiligenstadt über das Projekt. Die digitale Schülerzeitung soll von den Jugendlichen selbst geschrieben werden. Das Smartphone wird so zum Arbeitsgerät der jungen Schülerreporter. Noch wichtiger für „Schülerreporter 2.0: Schreiben und Lesen digital“: Die Teilnehmer lernen von einem erfahrenen Online-Redakteur, worauf es beim Schreiben journalistischer Texte ankommt, welche Perspektive für ein Pressefoto geeignet ist und wie man kurze Nachrichtenvideos mit dem Smartphone produziert. Derzeit nehmen fünf Schulen am Projekt teil: das Gymnasium Sophienschule Hannover, das Erich-Kästner-Gymnasium Laatzen, das Windthorst-Gymnasium Meppen, die Oberschule I Nordenham sowie die KGS Ernst-Reuter-Schule Pattensen. Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und läuft von Februar 2016 bis Januar 2018.

In Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium
 

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Momentaufnahmen der Gegenwartsliteratur

 Es ist eines der traditionsreichsten Literaturfestivals im deutschen Sprachraum: 2015 fand der 24. Göttinger Literaturherbst statt. Autoren wie Frank Witzel – der Gewinner des Deutschen…
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Foto: Jan Vetter

Momentaufnahmen der Gegenwartsliteratur

 Es ist eines der traditionsreichsten Literaturfestivals im deutschen Sprachraum: 2015 fand der 24. Göttinger Literaturherbst statt. Autoren wie Frank Witzel – der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2015 – Jonathan Franzen, Jojo Moyes, Gerald Hüther, Doris Dörrie oder Claus Leggewie präsentierten in insgesamt 55 Veranstaltungen eine Momentaufnahme der Gegenwartsliteratur.

Verschiedene literarische und kulturelle Angebote mit regionalen und überregionalen Kooperationspartnern ergänzten das zehntägige Programm. So verband die neue Reihe „Science and Arts“ die universitäre Lehre mit künstlerischen Ausdrucksformen.
Unter dem Titel „Vertreibung, Flucht, Integration“ wurden in fünf Veranstaltungen der 70. Jahrestag des Kriegsendes und aktuelle Problematiken des Syrienkonflikts beleuchtet. Außerdem fanden im Rahmen des Projekts „Literatur macht Schule“ drei Veranstaltungen statt.

In Göttingen bespielte das von der VGH-Stiftung geförderte Festival 16 verschiedene Orte. Neun weitere Veranstaltungen wurden außerhalb von Göttingen umgesetzt und stießen ebenfalls auf großes Interesse.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Göttingen und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Herr Ober, bitte ein Gedicht!

Zum zehnjährigen Jubiläum des Projektes „Kultur in den Höfen“ des soziokulturellen Zentrums Sumpfblume e. V. wurde etwas ganz Besonderes aufgetischt: Schauspieler des Theaters Hameln…
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Foto: Sumpfblume e.V.

Herr Ober, bitte ein Gedicht!

Zum zehnjährigen Jubiläum des Projektes „Kultur in den Höfen“ des soziokulturellen Zentrums Sumpfblume e. V. wurde etwas ganz Besonderes aufgetischt: Schauspieler des Theaters Hameln erarbeiteten eine Reihe von Gedichten, die auf einer „Gedichte-Speisekarte“ angeboten wurden. Für die Besucher an den Tischen hieß es dann nur noch, ein Menü auszuwählen und zu genießen.

Die Veranstaltung war eine von vielen, die an drei Abenden an ungewöhnlichen oder bislang unentdeckten Orten in der Stadt Hameln angeboten wurden. Neues, Bekanntes, Bewährtes und Experimentelles aus Musik, Theater, Literatur, Film und Kunst erwartete die Besucher. Auch der bewährte Open Air Poetry Slam stand wieder auf dem Programm.

Die von der VGH-Stiftung unterstützten Veranstaltungen wurden allesamt kostenfrei und draußen präsentiert. So bot sich den Besuchern die Möglichkeit, von einem Spielort zum anderen zu flanieren und die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hameln und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft. 

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Sprache als entscheidende Grundlage für Integration

VGH-Stiftung und Büchereizentrale Niedersachsen stellen Bibliotheken Bildwörterbücher zur Verfügung.   „Mach mit – Deutsch lernen mit Bildern“ unter dieser…
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Sprache als entscheidende Grundlage für Integration

VGH-Stiftung und Büchereizentrale Niedersachsen stellen Bibliotheken Bildwörterbücher zur Verfügung.
 
„Mach mit – Deutsch lernen mit Bildern“ unter dieser Überschrift beteiligen sich 209 Öffentliche Bibliotheken in Niedersachsen an einem Projekt, das der Integration von Flüchtlingen dient. Die VGH-Stiftung finanziert den Bucherwerb mit 70.000 Euro, das Vorhaben wurde gemeinsam mit der Büchereizentrale Niedersachsen initiiert, die die Aktion koordiniert.
 
Den beteiligten Bibliotheken, die zusammen rund 78.000 Flüchtlinge in ihren Verbreitungsgebieten betreuen, werden die Bildwörterbücher zur Verfügung gestellt, die ihre Bemühungen in vielfältiger Weise unterstützen. Denn der Spracherwerb stellt die Basis für die gelungene Integration von Zuwanderern dar. Öffentliche Bibliotheken fungieren, nicht nur in diesem Projekt, als Ort der Begegnung, der Information und des außerschulischen Lernens. Sie sind wichtige Ansprechpartner für die Flüchtlinge.
 
Die Bildwörterbücher – die sich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene richten – stellen Begriffe visuell dar, oft im Zusammenhang mit verwandten Begriffen und Objekten. Sie eignen sich besonders gut für den Aufbau eines Grundwortschatzes. Die von der VGH-Stiftung zur Verfügung gestellten 5.800 Bildwörterbücher sollen die Bestände der Bibliotheken aufstocken. Folgende Titel stehen bereit: 

- Visuelles Wörterbuch Deutsch als Fremdsprache: Wörter- und Arbeitsbuch mit 6.000 Vokabeln vom Verlag Dorling Kindersley

- PONS Bildwörterbuch Deutsch als Fremdsprache: Mit über 7.500 Begriffen und Redewendungen in 3.000 topaktuellen Bildern für Alltag, Beruf und unterwegs. Mit Wörterbuch – Download vom Verlag Pons

- Für Kinder: MultiKulti Bildwörterbuch vom Milchmaus Verlag
Dieses Buch wurde eigens für das Projekt „Mach mit – Deutsch lernen mit Bildern“ neu gedruckt – in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Dari.

Eine Besonderheit des Vorhabens ist: Die Bibliotheken kooperieren mit zahlreichen Partnern in der Kommune, mit Ehrenamtlichen, Integrationsbeauftragten oder gehen auch direkt in Flüchtlingsunterkünfte.
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Im Reich der Buchstaben

„Wenn ein Kind lesen gelernt hat und gerne liest, entdeckt und erobert es eine zweite Welt, das Reich der Buchstaben“, lautet ein Zitat von Erich Kästner. Dass Literatur neue Welten…
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Im Reich der Buchstaben © t&w, Kerstin Fischer

Im Reich der Buchstaben

„Wenn ein Kind lesen gelernt hat und gerne liest, entdeckt und erobert es eine zweite Welt, das Reich der Buchstaben“, lautet ein Zitat von Erich Kästner. Dass Literatur neue Welten eröffnen kann, muss Kindern und Jugendlichen immer wieder vor Augen gehalten werden. Auch das Literaturbüro Lüneburg e. V. möchte Literatur anschaulich vermitteln und hat daher 2011 die Sparte „Junges Literaturbüro“ ins Leben gerufen.

Mit Hilfe der VGH-Stiftung konnte das Literaturbüro Lüneburg nun sein Angebot erweitern. So wurden neben renommierten Autorenlesungen zu verschiedenen Themen auch erstmals Projekte für Grundschüler angeboten, bei denen sie den Entstehungsprozess eines Buches verfolgen und ein eigenes Buch gestalten konnten. Ein Poetry-Slam Workshop mit dem bekannten Slammer Ken Yamamoto bot den Kinder und Jugendlichen zudem die Möglichkeit, den eigenen Alltag in Worte zu fassen und aus Problemen oder schwierigen Situationen eine Geschichte zu entwickeln. Die Projekte boten den Teilnehmern einen ganz persönlichen Zugang zum Schreiben und zu dem, was Literatur vermag.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg.

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Literarische Experimentierfreude

Vom literarischen Fußballspiel über den wortgewaltigen Breakfast Club bis hin zu Insellesungen mit verschiedenen Autoren, die ihre neuesten Text zu Gehör bringen – das maßgeblich…
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Literarische Experimentierfreude © Johanna Baschke/ Veronika Knaus/ Marco Müller

Literarische Experimentierfreude

Vom literarischen Fußballspiel über den wortgewaltigen Breakfast Club bis hin zu Insellesungen mit verschiedenen Autoren, die ihre neuesten Text zu Gehör bringen – das maßgeblich von Studenten ausgerichtete Literaturfestival PROSANOVA in Hildesheim hat bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass junge Gegenwartsliteratur Spaß macht.

Auch 2014 waren namhafte sowie noch unveröffentlichte Autorinnen und Autoren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum eingeladen, ihre Texte und Positionen vorzustellen und über die Widersprüche und Möglichkeiten deutscher Gegenwartsliteratur zu diskutieren. Die Literaten rückten dabei in ein diskursives Spannungsfeld von Wissenschaft, Kunst und Betrieb. Eigens für das Festival wurde die Hauptschule am Alten Markt für vier Tage in ein literarisch erkundbares Festivalgelände verwandelt und bot Platz für 30 spannende Veranstaltungen.

Bereits seit 2008 wird das Festival, das mit seiner Modernität, Aktualität und Experimentierfreude auch über Niedersachsen hinaus eine große Bedeutung für junge Literatur erlangt hat, von der VGH-Stiftung unterstützt.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover / Hildesheim und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Hildesheim.

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Lesespass in jeder Sprache

Die Zweigstelle Kaltenmoor der Ratsbücherei Lüneburg befindet sich in einem Wohngebiet, in dem viele sozial benachteiligte Familien oder Familien mit Migrationshintergrund leben. Um den dort…
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Foto: Olaf Reimers

Lesespass in jeder Sprache

Die Zweigstelle Kaltenmoor der Ratsbücherei Lüneburg befindet sich in einem Wohngebiet, in dem viele sozial benachteiligte Familien oder Familien mit Migrationshintergrund leben.

Um den dort lebenden Kindern von ein bis sechs Jahren die Welt der Bücher näher zu bringen, wurde mit Hilfe der VGH-Stiftung das Projekt „Literacy von Anfang an“ ins Leben gerufen. Durch regelmäßige Besuche der Krippen- und Kindergartenkinder in der Bibliothek wird das Thema Lesen und der Umgang mit Büchern selbstverständlicher und von Anfang an fest im Leben der Kinder verankert. Innerhalb des Programms können die Teilnehmer durch Mitmachaktionen, Bilderbuchkino, Vorleserunden und Spiele Kontakte knüpfen und Sprachbarrieren abbauen.

Der Buchbestand konnte durch die Förderung der Stiftung vor allem durch fremdsprachige Bücher, u. a. türkisch, russisch und arabisch, ergänzt werden. Darüber hinaus wurde die Präsentation der fremdsprachigen Bilderbücher durch Muttersprachler unterstützt.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg.

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Schaurig schönes Lesevergnügen

Spannende Locations, fesselnde Werke und eine erwartungsvolle Zuhörerschaft – so lassen sich die Meppener Literaturtage am besten beschreiben. Das 2007 durch die Niedersächsischen Literaturtage…
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Foto: Koppelschleuse Meppen

Schaurig schönes Lesevergnügen

Spannende Locations, fesselnde Werke und eine erwartungsvolle Zuhörerschaft – so lassen sich die Meppener Literaturtage am besten beschreiben. Das 2007 durch die Niedersächsischen Literaturtage ins Leben gerufene Projekt entführt die Gäste jedes Jahr aufs Neue in die faszinierende Welt der Bücher.

Das Programm ist breit gefächert und enthält einen Querschnitt durch Gedichte, Erzählungen, Chansons, klassische Literatur und aktuelle Romane. Jede Lesung wird dabei von passender Musik begleitet.

2013 widmeten sich die Meppener Literaturtage zum wiederholten Mal der Kriminalliteratur. Die Lesungen fanden in außergewöhnlicher Umgebung, wie in der JVA Verden, einem Polizeigebäude oder dem Café Koppelschleuse statt. Namhafte Autoren und Schriftsteller aus der Region bereiteten den Zuhörern durch ihre fesselnde Erzählweise einen schaurig schönen Abend.

Die VGH-Stiftung unterstützte die Meppener Literaturtage zum vierten Mal, um das spannende Format zu erhalten.
In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lingen und der Emsländischen Landschaft e. V. für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim
 

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Freiheit, die uns bleibt

„Ich werde mich an den Gedanken gewöhnen müssen, auszugehen. Die Leute, die neulich hier waren, haben darauf bestanden, nachdem sie feststellten, dass ich mich noch auf den Beinen halte.“,…
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Foto: Christiane Nievelstein-Bläsche

Freiheit, die uns bleibt

„Ich werde mich an den Gedanken gewöhnen müssen, auszugehen. Die Leute, die neulich hier waren, haben darauf bestanden, nachdem sie feststellten, dass ich mich noch auf den Beinen halte.“, zitierte Schauspieler Dieter Hufschmidt bei der Veranstaltungsreihe „Freiheit, die uns bleibt“ des Kulturkreises Springe. Der Satz stammt aus dem Roman „Meine Krönung“ von Véronique Bizot.

Der Roman war nur eines von drei Büchern, die von Schauspielern und Autoren in Springe vorgestellt wurden. Im Februar 2013 las die Schauspielerin Sonja Beißwenger aus Edward von Keyserlings Roman „Wellen“, musikalisch begleitet vom Gitarristen André Obermüller. Die Autorin Claudia Schreiber war im Juni in Springe zu Gast und stellte zu Kirschen vom Ellernhof Springe ihr Buch „Süß wie Schattenmorellen“ vor.

Der Kulturkreis Springe wählte das Thema der Lesungsreihe nicht zufällig: 2012 war das Literaturfest Niedersachsen der VGH-Stiftung zum Thema „Freiheit“ in Springe zu Gast. Das nahm der Kulturkreis Springe zum Anlass, seine Veranstaltungen mit dem Literaturfest thematisch zu verknüpfen.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hannover und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Vom Hühnchen, das nach Loccum wollte

„Ich will und muss nach Loccum pilgern, sonst geht die Welt unter“ „Wer hat dir das gesagt, Henne-Widewenne? „Hat mir geträumt, Gockel-Lockel.“ Dieser Auszug aus dem…
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Foto: Kloster Loccum

Vom Hühnchen, das nach Loccum wollte

„Ich will und muss nach Loccum pilgern, sonst geht die Welt unter“ „Wer hat dir das gesagt, Henne-Widewenne? „Hat mir geträumt, Gockel-Lockel.“ Dieser Auszug aus dem Märchen „Vom Hühnchen, das nach Loccum wollte“ ist Teil der vielen Klostergeschichten, die im Rahmen des Literaturprogramms „Wortklang“ der Jubiläumsfeier „850 Jahre Kloster Loccum“ erzählt werden.

Vom März bis Oktober 2013 wird das Kloster Loccum zum Treffpunkt von Literaten, Kirchenvertreter und Poeten: Günther Grass, Sibylle Lewitscharoff und Raul Schrott lesen Texte der Weltliteratur, Margot Käßmann spricht über die Sehnsüchte der Menschen und Tobias Kunze tritt zusammen mit seinen Freunden zum Dichterwettstreit an.

Historische Prozessakten werden zur Vorlage für eine literarischmusikalische Veranstaltung über die Hexenverfolgung und Wochenbriefe des früheren Landesbischofs August Marahrens Vorlage für einen Abend über die Rolle des Klosters während des Zweiten Weltkrieges. Es gibt Abende mit humorvollen Geschichten von Wilhelm Busch, Erich Kästner oder Theodor Fontane.

Die von der VGH-Stiftung unterstützte „Wortklang“-Lesereihe wurde von Hanjo Kesting, langjähriger Wortchef von NDR Kultur, kuratiert und steht unter dem Leitmotiv des Jubiläums „Wort halten“.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Nienburg und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Literatur macht schule

Die Begeisterung für Literatur muss nicht vor dem Klassenzimmer Halt machen. Das beweist das Projekt „Literatur macht Schule“ in Göttingen. Das gemeinsam von der Klosterkammer Hannover…
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Foto: Literarisches Zentrum Göttingen

Literatur macht schule

Die Begeisterung für Literatur muss nicht vor dem Klassenzimmer Halt machen. Das beweist das Projekt „Literatur macht Schule“ in Göttingen. Das gemeinsam von der Klosterkammer Hannover und der VGH-Stiftung geförderte Bildungsprogramm des Literarischen Zentrums e.V. lässt Literatur für Schüler genauso wie für Lehrer außerhalb des Klassenzimmers lebendig werden.

So werden unter Projektleitung von Marit Borcherding Lesungen in Schulen und Schreibwerkstätten angeboten – und das für Kinder von der Grundschule bis zum Gymnasium. 2011 präsentierte etwa Hanno Koffler Auszüge aus „Tschick“, dem preisgekrönten Roman von Wolfgang Herrndorf und nahm die Jugendlichen mit auf die Reise in die Walachei. Ergänzend zu den Veranstaltungen für Kinder gab es erstmals auch Veranstaltungen für Erwachsene rund um Leseförderung und kulturelle Bildung.

„Literatur macht Schule“ setzt Impulse zur kulturellen Teilhabe und vernetzt Schulen jeglichen Typs nachhaltig mit dem Literatur- und Kulturbetrieb.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Göttingen
und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Lesetournee durch norddeutschland

Seit mittlerweile 20 Jahren erfolgreich ist die „LiteraTour Nord“, eine Lese-Tournee mit Wettbewerbscharakter durch die norddeutschen Städte Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock,…
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Foto: Helge Krückeberg

Lesetournee durch norddeutschland

Seit mittlerweile 20 Jahren erfolgreich ist die „LiteraTour Nord“, eine Lese-Tournee mit Wettbewerbscharakter durch die norddeutschen Städte Oldenburg, Bremen, Lübeck, Rostock, Lüneburg und Hannover, bei der jeweils sechs deutschsprachige Autorinnen und Autoren von Oktober bis Februar aus ihren neuen Büchern lesen. Am Ende wird der mit 15.000 Euro dotierte „Preis der LiteraTour Nord“ vergeben.

Veranstaltet wird die „LiteraTour Nord“ unter Beteiligung der ansässigen Universitäten, Literaturhäuser und Buchhandlungen mit der VGH-Stiftung als Partnerin an der Seite. Die 17-köpfige Jury setzt sich aus den Veranstaltern, den Moderatorinnen und Moderatoren sowie der VGH-Stiftung zusammen. Das Votum des Publikums geht in die Juryentscheidung mit ein.

Preisträger 2011/12 ist der 1968 in Schwerin geborene Autor Gregor Sander mit seinem aktuellen Erzählungsband „Winterfisch“. Sander wurde bereits mit dem Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin -Preis und dem 3sat-Preis in Klagenfurt ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung, die wie schon in den Vorjahren in den Räumen der VGH Versicherungen stattfand, gab Sander Einblicke in sein neuestes, noch im Werden begriffenes Werk.

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„Bücher-Kindergärten – Bücher sind Freunde“

Lesen ist eine Schlüsselkompetenz zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das Interesse an Büchern kann daher gar nicht früh genug geweckt werden. Auf Initiative von Rolf Stindl – Vorsitzender des…
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„Bücher-Kindergärten – Bücher sind Freunde“

Lesen ist eine Schlüsselkompetenz zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das Interesse an Büchern kann daher gar nicht früh genug geweckt werden. Auf Initiative von Rolf Stindl – Vorsitzender des Friedrich-Bödecker-Kreises im Lande Bremen e.V. – gibt es seit Herbst 2009 in Bremerhaven daher Bücher-Kindergärten. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die tägliche Beschäftigung mit Büchern, das regelmäßige Vorlesen, das eigene kreative sprachliche und bildnerische Gestalten, die regelmäßige Beschäftigung mit Texten und das Erzählen zu einem besonderen Schwerpunkt der jeweiligen Einrichtung gehören.

Ziel ist es, dass die Kinder möglichst früh erfahren, dass Bücher zu einer natürlichen Bereicherung Ihres Alltags beitragen können. Möglichst viele unterschiedliche Formen der Beschäftigung mit Büchern kommen zur Wirkung – vom Vorlesen bis hin zu persönlichen Begegnungen bei Besuchen von Kinderbuchautoren. Durch die Unterstützung der Öffentlichen Versicherungen Bremen, der VGH-Stiftung und der Bürgerstiftung Bremerhaven konnten 14 ausgewählte Bücher-Kindergärten ihren jungen Besuchern ein reichhaltiges Lese-Programm bieten.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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„Zeig mal – lass hören!“ – mit allen Sinnen SPRECHEN

„Zeig mal – lass hören!“ nennt sich das innovative Pilotprojekt des Vereins Kunst und Begegnung Hermannshof e. V., an dem sich zwischen August und Dezember 2010 sechzig Kinder und acht…
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Foto: Kunst und Begegnung Hermannshof e.V.

„Zeig mal – lass hören!“ – mit allen Sinnen SPRECHEN

„Zeig mal – lass hören!“ nennt sich das innovative Pilotprojekt des Vereins Kunst und Begegnung Hermannshof e. V., an dem sich zwischen August und Dezember 2010 sechzig Kinder und acht Künstlerinnen und Künstler aus drei Kindergärten und einer Grundschule beteiligten. Die 2010 von der VGH-Stiftung geförderte Initiative konzentriert sich auf die Sprachfähigkeit der Kinder und ihrer Erweiterung durch Theaterspiel, Bildende Kunst, Musik oder Tanz.

Experimentieren, Entdecken, (Er-)Finden, Kommunizieren und damit Verstehen von neuen Formen und Zusammenhängen lautete sechs Monate lang die Devise: Im Theaterprojekt hörten sich die Kinder bewusst selbst sprechen, stärkten durch theatrale Experimente auf der „Bühne“ ihr Selbstbewusstsein und erweiterten im performativen Umgang ihre Sprachkompetenz spielerisch „ganz nebenbei“. Neben Einblicken in künstlerisches Tun und Denken, erleichterte das Sprachförderprogramm so den beteiligten Kindern den Übergang vom Kindergarten zu Grundschule, förderte ihre soziale Kompetenz und stärkte die Konzentrationsfähigkeit.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hannover und der Calenberg- Grubenhagenschen Landschaft.

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