Mildtätigkeit

Gern fördern wir Einrichtungen, die anerkannt mildtätige Zwecke verfolgen und sich dabei auch an Kinder und Jugendliche wenden.

Projekte oder Personen, die andere unterstützen, weil diese infolge körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigungen auf Hilfe angewiesen sind, verdienen besondere Anerkennung und Begleitung. Voraussetzung hierfür ist die Anerkennung gemäß § 53 AO.

Die Beispiele verdeutlichen diesen Ansatz.

IHR PROJEKT.

Wenn Sie selbst ein Projekt im Bereich Mildtätigkeit auf die Beine gestellt haben, dann stellen Sie doch gleich Ihren Förderantrag

Erstausstattung für die neue Ausgabestelle der Hannöverschen Tafel in Stöcken/Ledeburg

Im Stadtteil Ledeburg ist im Oktober 2017 die siebte Ausgabestelle der Hannöverschen Tafel eröffnet worden. Inzwischen verteilen 14 ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kirchengemeinde Ledeburg…
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Erstausstattung für die neue Ausgabestelle der Hannöverschen Tafel in Stöcken/Ledeburg © Katja Keßler

Erstausstattung für die neue Ausgabestelle der Hannöverschen Tafel in Stöcken/Ledeburg

Im Stadtteil Ledeburg ist im Oktober 2017 die siebte Ausgabestelle der Hannöverschen Tafel eröffnet worden. Inzwischen verteilen 14 ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kirchengemeinde Ledeburg täglich gespendete Lebensmittel an bedürftige Menschen aus der Region.

Bevor die Räume der Kirchengemeinde als Ausgabestelle genutzt werden konnten, mussten die Organisatoren zunächst die nötige Ausstattung erwerben. Durch die Unterstützung der VGH-Stiftung konnten unter anderem ein Transportroller, ein Thekenschutz und weitere Arbeitsgeräte gekauft werden.

In Hannover sind nach Angaben der Tafel derzeit rund 4.000 Menschen auf die Untersützung der Tafel angewiesen. Verteilt werden Lebensmittel, die aufgrund von Überproduktion oder Verpackungsfehlern nicht für den Verkauf geeignet sind.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover / Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Ausbau einer Concierge-Wohnung, gemeinwesenorientierte Gebäudenutzung

Der Herbergsverein Wohnen und Leben e. V. hat in der Gemeinde Bardowick mehrere Wohnungen ausgebaut, um sozial Benachteiligten bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu helfen. „In den neuen…
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Ausbau einer Concierge-Wohnung, Altes Kämmereiamt Bardowick © Michael Elsner

Ausbau einer Concierge-Wohnung, gemeinwesenorientierte Gebäudenutzung

Der Herbergsverein Wohnen und Leben e. V. hat in der Gemeinde Bardowick mehrere Wohnungen ausgebaut, um sozial Benachteiligten bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu helfen. „In den neuen Wohnungen haben die Betroffenen die Chance, sich langsam an ein eigenständiges Leben heranzutasten“, sagen die Organisatoren. Die Lage der Wohnungen in der Nähe von Lüneburg sei günstig; sie biete den Bewohnern eine gute Anbindung und ein stabiles, entwicklungsförderndes Umfeld.

Sieben der acht entstandenen Wohneinheiten sind für Personen mit besonderem Wohnbedarf eingerichtet, die letzte wird als Concierge-Wohnung für eine bereits gut integrierte Person genutzt. Der Concierge, der nach seiner französischen Namensherkunft als Hausmeister oder Portier fungiert, dient als Ansprechpartner im Alltag sowie als Kontakt zum Träger.

Der Herbergsverein Wohnen und Leben e. V. (seit 2018: Lebensraum Diakonie e. V.) unterstützt sozial Benachteiligte seit 1896. Die Mitarbeiter helfen Betroffenen u. a. bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, bei Behördengängen oder der Wohnungssuche.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg.

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Jugendliche helfen Jugendlichen

Online-Beratung für selbstmordgefährdete Jugendliche Man braucht keine Superkräfte, um Menschen das Leben zu retten. Die Mitarbeiter der „U25 Online-Suizidprävention“ tun das…
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Foto: [U25] Freiburg

Jugendliche helfen Jugendlichen

Online-Beratung für selbstmordgefährdete Jugendliche

Man braucht keine Superkräfte, um Menschen das Leben zu retten. Die Mitarbeiter der „U25 Online-Suizidprävention“ tun das vom Schreibtisch aus. Denn: Ratsuchende und Berater stehen ausschließlich über E-Mail in Kontakt. „[U25] bietet Jugendlichen die Möglichkeit sich ihre Sorgen, Ängste und Gedanken von der Seele zu schreiben“, sagt Teamleiterin Katrin Warstat vom Caritasverband für den Landkreis Emsland. Der Vorteil der Online-Suizidprävention der Caritas liegt in der Anonymität. Die Ratsuchenden sind in einer vertrauten Umgebung, zu Hause. Sie müssen dem Berater weder ihr Aussehen noch den Klang ihrer Stimme präsentieren. Sie haben Zeit, ihre Gedanken sorgfältig zu formulieren. Das ist im direkten Beratungsgespräch nicht möglich. Ein weiterer Vorteil: Die Mitarbeiter der „U25 Online-Suizidprävention“ der Caritas sind alle zwischen 16 und 24 Jahren alt. Ein Gespräch mit Gleichaltrigen (engl. Peergroup) schafft Vertrauen. „Die Peers sind bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe nicht als Einzelkämpfer unterwegs“, betont Katrin Warstat. „Ihnen steht ein Team aus anderen Freiwilligen und mir als Teamleiterin zur Seite.“ Vorab erhalten die Jugendlichen eine sechsmonatige Ausbildung.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Lingen und der Emsländischen Landschaft
 

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Zurück in die Selbständigkeit

Tagesstätte für psychisch gesundende Erwachsene in Hannover Christoph (Name wurde geändert) hat ein Studium an der Universität Hannover begonnen und engagiert sich dort seit einiger Zeit im…
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Foto: Tagesstaette Werte e.V.

Zurück in die Selbständigkeit

Tagesstätte für psychisch gesundende Erwachsene in Hannover

Christoph (Name wurde geändert) hat ein Studium an der Universität Hannover begonnen und engagiert sich dort seit einiger Zeit im AStA. Auch zu seinem sechsjährigen Kind, das derzeit bei der Mutter lebt, hat er wieder regelmäßig Kontakt. Doch: Christophs Leben ist nicht immer so glücklich verlaufen. Der 29-Jährige leidet an einer schweren psychischen Störung. Seinen Beruf als Handwerker musste er aufgeben. Auch die Beziehung zu seiner Frau und seiner Familie zerbrach durch die Krankheit.

Seit anderthalb Jahren ist Christoph in ambulanter Betreuung von Werte e.V. in Hannover. Dort erhält er an fünf Tagen in der Woche Unterstützung, um seinen Alltag trotz der psychischen Krankheit zu meistern. Die geschieht durch die Teilnahme an Einzel- und Gruppenangeboten, wie Ergotherapie, Training am Computer oder kreativen Arbeiten. Inzwischen hat Christoph sein Leben wieder im Griff, er hat gelernt mit seiner psychischen Krankheit umzugehen. Das Angebot von Werte e.V. richtet sich an Erwachsene mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen. Ziel ist es, dieses Menschen ein selbständiges Leben zu ermöglichen, indem lange Aufenthalte in Klinken vermieden werden.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hannover/Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft

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Zusammenhalt bis zum Schluss

Handyverträge, Klamotten, Fitnessstudio – und schon ist das Konto überzogen. Laut einem Artikel der WELT aus dem Juli 2015 ist die Zahl der verschuldeten Jugendlichen in den vergangenen zehn…
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Foto: Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e.V.

Zusammenhalt bis zum Schluss

Handyverträge, Klamotten, Fitnessstudio – und schon ist das Konto überzogen. Laut einem Artikel der WELT aus dem Juli 2015 ist die Zahl der verschuldeten Jugendlichen in den vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent gestiegen. Die Sprachlosigkeit in Bezug auf Geld und Schulden beginnt häufig bereits im Elternhaus, wenn Kinder und Jugendliche nicht verständlich erklärt bekommen, wie sie mit ihren Wünschen und den tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten umgehen können.

Um dem entgegenzuwirken, bietet der Caritasverband für Stadt und Landkreis Hildesheim e. V. Schuldenprävention in Schulen an. Unter dem Titel „Schulden? Nein, danke!“ werden den Jugendlichen in 90-minütigen Unterrichtseinheiten Themen wie der bewusste Umgang mit Geld, die Wirkung von Werbung, das Erkennen von Schuldenfallen, Informationen über Kreditarten sowie verschiedene Begriffe aus der Schuldnerberatung vermittelt.

Das Projekt „Schulden? Nein, danke!“ wurde bereits 2012 von der VGH-Stiftung unterstützt. 2015 konnte es mithilfe einer weiteren Förderung fortgesetzt werden.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover / Hildesheim und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Hildesheim.

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Brücken bauen

Die Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt ist oftmals keine leichte Aufgabe. Das von der gemeinnützigen Hof Windheim gGmbH ins Leben gerufene Inklusionsnetzwerk Schaumburg hat es…
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Foto: Das Inklusionsnetzwerk Schaumburg

Brücken bauen

Die Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt ist oftmals keine leichte Aufgabe. Das von der gemeinnützigen Hof Windheim gGmbH ins Leben gerufene Inklusionsnetzwerk Schaumburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brücken zu bauen zwischen Menschen mit seelischen Erkrankungen und Unternehmen in Schaumburg.

Arbeitgeber sollen über die Fähigkeiten und Stärken von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt informiert werden. Darüber hinaus findet eine Vernetzung mit Unternehmen, Organisationen, Vereinen sowie Politik und Verwaltung statt.

Hof Windheim ist ein denkmalgeschützter Bauernhof mit weitläufigem Grundstück. Um eine barrierefreie und attraktive Anlaufstelle für Arbeitssuchende und Arbeitgeber zu bieten, wurde das auf dem Hof befindliche Inklusionsbüro mit Unterstützung der VGH-Stiftung renoviert und umgebaut.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hameln. 

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Zusammenhalt bis zum Schluss

Hospize helfen, den Kranken und den pflegenden Angehörigen ein Stück Normalität zu vermitteln, das Sterben gewissermaßen in das Leben zu integrieren. Im Zentrum der Arbeit des Uhlhorn…
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Zusammenhalt bis zum Schluss © Marcel Domeier

Zusammenhalt bis zum Schluss

Hospize helfen, den Kranken und den pflegenden Angehörigen ein Stück Normalität zu vermitteln, das Sterben gewissermaßen in das Leben zu integrieren. Im Zentrum der Arbeit des Uhlhorn Hospiz steht die Pflege der Menschen, die zu Hause nicht mehr versorgt werden können. Jeder Mensch soll die Chance bekommen, mit Würde und in Geborgenheit zu sterben. Dazu ist vor allem der familiäre Zusammenhalt bis zum Schluss wichtig.

Um den Hospizbewohnern ein angenehmeres Leben bis zum Ende zu ermöglichen, wurde nach dreizehn Jahren des intensiven Betriebes, die Renovierung und Erneuerung der Bewohnerzimmer im Uhlhorn Hospiz in Angriff genommen. Auch die VGH-Stiftung unterstützte dieses Vorhaben. Ziel war es, nicht nur ein schönes und modernes Wohnen zu gewährleisten, sondern auch den Bewohnern mehr Selbstbestimmung einzuräumen, zum Beispiel durch die Nutzung des Internets, das Aufhängen eigener Bilder oder die Bereitstellung eines zweiten Bettes für den Partner.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover/Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Ein Plus für junge Familien

„Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, sagt der Volksmund. Im Alltag benötigen besonders minderjährige oder alleinerziehende Mütter und Väter…
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Ein Plus für junge Familien © Diakonieverband Nordostniedersachsen

Ein Plus für junge Familien

„Um ein Kind groß zu ziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, sagt der Volksmund. Im Alltag benötigen besonders minderjährige oder alleinerziehende Mütter und Väter Unterstützung. Durch den Aufbau des „Familienzentrums PLUS“ konnte der Diakonieverband Nordostniedersachsen Bildung, Beratung, Erziehung und Betreuung unter einem Dach vereinen. Das Zentrum führt einen Kindergarten, eine Krippe sowie die Beratungsstelle „Ma Donna“ und bietet ein breites Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten für junge Eltern.

Im Mittelpunkt des Zentrums steht die Familie: Die Eltern sollen entlastet und die Kinder auf ihrem Weg in eine gute Zukunft begleitet werden. Dafür wurde unter anderem das Betreuungs- und Förderangebot für Kinder erweitert. Das Ziel ist die Verbesserung der Bildungschancen für Kinder sowie die kontinuierliche Qualifizierung und Verselbstständigung von Müttern und Vätern.

Mit Hilfe der VGH-Stiftung konnte die Ausstattung einer Wohnung für junge Mütter gefördert und damit die stationären Betreuungsmöglichkeiten verbessert werden.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg.

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Mehr Raum für den Abschied

Wenn der Abschied von einem lieben Menschen gekommen ist, braucht man einen Ort zum Trauern, an dem die Gedanken zur Ruhe kommen können. Ein Großteil der schwerstkranken Menschen stirbt nicht in…
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Foto: Volker Rosenfeld

Mehr Raum für den Abschied

Wenn der Abschied von einem lieben Menschen gekommen ist, braucht man einen Ort zum Trauern, an dem die Gedanken zur Ruhe kommen können. Ein Großteil der schwerstkranken Menschen stirbt nicht in seiner vertrauten Umgebung, sondern in einem Krankenhaus. Für individuelle Begleitung der Sterbenden oder die Möglichkeit für Angehörige, sich auf den Abschied vorzubereiten, ist dort kein Platz.

Der ambulante Hospizdienst Bremervörde-Zeven besteht seit 15 Jahren und unterstützt schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen mit Hilfe von über 50 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Das Team zeichnet sich durch hohe Fachkompetenz und langjährige Erfahrung im Bereich der Sterbebegleitung aus.

Durch die Förderung der VGH-Stiftung wurde es dem Hospizdienst Bremervörde-Zeven ermöglicht, ein Trauercafé in den neuen Räumen der stationären Einrichtung einzurichten. Das Trauercafé bietet künftig Raum für Abschied, Nachsinnen und Austausch.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Stade und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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Tatkräftige Hilfe bei Wohnungsnot

Ein Schicksalsschlag, der plötzliche Verlust der Arbeit oder alleine Kinder erziehen zu müssen – es gibt viele Gründe, die zu finanziellen und sozialen Problemen führen können.…
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Foto: Förderer der Straßensozialarbeit e.V.

Tatkräftige Hilfe bei Wohnungsnot

Ein Schicksalsschlag, der plötzliche Verlust der Arbeit oder alleine Kinder erziehen zu müssen – es gibt viele Gründe, die zu finanziellen und sozialen Problemen führen können. Betroffen sind alle Altersstufen und beide Geschlechter gleichermaßen. Der damit meist einhergehende Erhalt von Hartz IV führt oft zur Stigmati-sierung und erschwert die Wohnungssuche ungemein.

Die Straßensozialarbeit des Diakonieverbandes Göttingen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in sozialer Not bei der Suche nach passendem Wohnraum zu unterstützen und zu begleiten. Die Mitarbeiter geben außerdem Hilfestellung bei Behördengängen und versuchen, Konfliktsituationen, die oft mit Vermietern oder Nachbarn der Betroffenen entstehen, entgegenzuwirken.

Mit Unterstützung der VGH-Stiftung ist es der Straßensozialarbeit möglich, die überaus wichtigen Mitarbeiter der Projekte weiter zu beschäftigen. Im Induna-Zentrum Göttingen zum Beispiel, begleiten diese die neuen Mieter, vom Erstkontakt bis zum eventuellen Auszug. Sie achten dabei besonders auf das Einhalten der Hausregeln.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Göttingen und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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„Ich sage NEIN! Bei sexueller Gewalt!“

Frauen mit Behinderungen sind laut der Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland“ des Bundesfamilienministeriums aus dem Jahr…
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Foto: Violetta e.V.

„Ich sage NEIN! Bei sexueller Gewalt!“

Frauen mit Behinderungen sind laut der Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland“ des Bundesfamilienministeriums aus dem Jahr 2012 zwei- bis dreimal häufiger sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend ausgesetzt als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt. Auch im Erwachsenenalter erlebten fast doppelt so viele geistig behinderte Frauen körperliche Gewalt.

Violetta e.V. Dannenberg bietet nun mit „Ich sage NEIN! Bei sexueller Gewalt!“ eine neue Beratungsreihe für Mädchen und Frauen mit geistiger Behinderung. Ziel des Projekts ist ein verbesserter Schutz vor sexueller Gewalt.

Neben den individuellen Beratungsmöglichkeiten für Betroffene gibt es ein Gruppenangebot, um über Themen wie Liebe, Partnerschaft, Sexualität oder Elternschaft aufzuklären. Daneben können Mitarbeiter und Leiter von Einrichtungen in der Behindertenhilfe an Fortbildungen teilnehmen, um sich über das Ausmaß von sexueller Gewalt in der Behindertenhilfe zu informieren. Das Projekt ist auf drei Jahre angesetzt, soll aber in den Beratungsalltag des Vereins integriert werden.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des ehemaligen Fürstentums Lüneburg.

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Chancen auf ein straffreies Leben

Rund 35.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren waren laut Jahresbericht des Landeskriminalamtes Niedersachsen im Jahr 2011 kriminell auffällig. Die meisten dieser jungen Menschen kommen aus…
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Foto: Domiziel e.V.

Chancen auf ein straffreies Leben

Rund 35.000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren waren laut Jahresbericht des Landeskriminalamtes Niedersachsen im Jahr 2011 kriminell auffällig. Die meisten dieser jungen Menschen kommen aus schwierigen Familienverhältnissen und haben bereits eine Reihe von Maßnahmen der Jugendämter, Jugendgerichtshilfe oder Familienhilfe hinter sich. Größtenteils sind Jungen betroffen.

Mit Hilfe der VGH-Stiftung richtet der Verein Domiziel nun eine Jugendeinrichtung ein, die Chancen auf ein straffreies Leben bieten soll. Das Projekt ist in Niedersachsen einzigartig: Die jungen Heranwachsenden leben auf eigenen Wunsch unter der Leitung eines Hauselternpaares zusammen und bekommen Orientierung und Struktur vermittelt. Sie lernen, Verantwortung für sich selbst und für ihr soziales Umfeld zu übernehmen.

Um die Jugendlichen wieder zum Lernen zu motivieren und ihr Interesse an einer Schulausbildung zu wecken, werden sie im Haus in kleinen Klassen unterrichtet. Insgesamt sollen drei Wohngemeinschaften rund 20 Kindern und Jugendlichen aus den Regionen Hildesheim und Hannover, später auch landesweit, ein Zuhause bieten.

In Zusammenarbeit mit den VGH-Regionaldirektionen Hannover und Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft und der Landschaft des ehemaligen Fürstentums Hildesheim.

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Beratung in Gebärdensprache

Ob der Tod eines nahen Menschen, Gewalt oder Leistungsdruck in der Schule: Kinder kommunizieren und verarbeiten belastende Erlebnisse im Gespräch oder auch im Spiel. Doch wenn sie oder ihre Eltern nicht…
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Foto: Hand zu Hand e.V.

Beratung in Gebärdensprache

Ob der Tod eines nahen Menschen, Gewalt oder Leistungsdruck in der Schule: Kinder kommunizieren und verarbeiten belastende Erlebnisse im Gespräch oder auch im Spiel. Doch wenn sie oder ihre Eltern nicht hören können?

Seit 2010 finden auch gehörlose Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern und hörende Kinder und Jugendliche mit ihren gehörlosen Eltern bei „Hand
zu Hand e.V.“ ein spezielles Hilfeangebot, bei dem sie lernen können, ihre Gefühle und Gedanken in ihrer Sprache auszudrücken und ihre besondere Lebenssituation anzunehmen. Die psychosoziale Beratungsstelle finanziert sich ausschließlich durch Spenden und ist „Ausgewählter Ort 2010“ im Land der Ideen.

Um die überaus wichtige Beratungstätigkeit für Gehörlose noch besser durchführen zu können, fördert die VGH-Stiftung eine berufsbegleitende Weiterbildung der beiden verantwortlichen DiplomPädagoginnen und anerkannten systemischen Therapeutinnen im Bereich „Kreative Kindertherapie“.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen
Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen
und Verden.

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Neue Perspektiven schaffen!

Für Langzeitarbeitslose ist es häufig schwierig wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Ihre letzte aktive Arbeitsphase liegt oft lange zurück. Stehen sie bei einer Bewerbung in…
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Foto: MÖWE gGmbH

Neue Perspektiven schaffen!

Für Langzeitarbeitslose ist es häufig schwierig wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Ihre letzte aktive Arbeitsphase liegt oft lange zurück. Stehen sie bei einer Bewerbung in einer Reihe mit Menschen, die gerade aus dem Job kommen, so fällt die Wahl kaum zu ihrem Gunsten aus. Hier setzen die Maßnahmen der MÖWE gGmbH an. Die Tochtergesellschaft des Katholischen Vereins für soziale Dienste in Osnabrück e.V. fördert aktiv Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und Langzeitarbeitslosigkeit.

Ziel ist es, den Teilnehmern durch verschiedene Qualifizierungsprojekte und Beschäftigung eine sinnvolle Aufgabe zu geben, sie wieder an eine geregelte Arbeit heranzuführen und in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. 2010 unterstützte die VGH-Stiftung ein neu ins Leben gerufenes Qualifizierungsprogramm der MÖWE, das sich mit der Wiederverwendung von gebrauchten Materialien und deren Rückführung in den Wirtschaftskreislauf beschäftigt. Das Projekt soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Geplant ist die Qualifizierung von 100 langzeitarbeitslosen Menschen bis zum Jahr 2013.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hannover und der Calenberg- Grubenhagenschen Landschaft.

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Gelebte Inklusion

Bisher ist eine Trennung von behinderten und nichtbehinderten Menschen die Regel, wobei die ersteren häufig in Sondereinrichtungen leben. Nach der 2006 auch von der deutschen Regierung…
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Foto: Musicon e.V.

Gelebte Inklusion

Bisher ist eine Trennung von behinderten und nichtbehinderten Menschen die Regel, wobei die ersteren häufig in Sondereinrichtungen leben. Nach der 2006 auch von der deutschen Regierung unterzeichneten UN-Konvention „Inklusion“ soll zukünftig ein Zusammenleben garantiert werden. Der Verein Musicon übernimmt auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle. Mit behördlicher Genehmigung leiten behinderte Mitarbeiter des Vereins in Workshops nichtbehinderte Bürger an. Diese Arbeit soll durch das von der VGH-Stiftung geförderte Modellprojekt „Inklusion – Wir haben nur uns“ erweitert werden.

Mit dem in Wennigsen entstehenden Atelier zur Entfaltung der Sinne verbinden die Initiatoren einen Sozialbetrieb neuen Typs: Menschen mit und ohne Behinderung, Spezialisten, Künstler, Pädagogen und Therapeuten arbeiten gemeinsam an der Aus- und Umgestaltung ihrer Arbeitsstätte – einer ehemaligen Fabrik – zu einer Kulturwerkstatt. Im Zusammenwirken einer kleinen Gruppe mit extrem unterschiedlichen Handicaps schult das Projekt Sinne und Sozialkompetenz, und zwar auf beiden Seiten.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Hannover und der Calenberg- Grubenhagenschen Landschaft.

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