Wissenschaft

Wissenschaftliche Projekte mit Bezug zu den Förderbereichen der VGH-Stiftung werden gefördert.

Der Fokus liegt hierbei auf der Erschließung von Beständen in Archiven, Bibliotheken und Museen, der Vermittlung historischer Forschungsergebnisse oder Machbarkeitsstudien.

Vor vielen Projektumsetzungen steht die wissenschaftliche Grundlage, Beispiele sehen Sie hier.

IHR PROJEKT.

Wenn Sie selbst ein Projekt im Bereich Wissenschaft auf die Beine gestellt haben, dann stellen Sie doch gleich Ihren Förderantrag

Erschließung historischer Bergamtsprotokolle

Die leitenden Bergbaubeamten des Oberharzer Bergbaus trafen sich einmal pro Woche in einer Sitzung, um über die Belange der laufenden Erzproduktion zu sprechen. Was dort im Detail besprochen wurde, soll…
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Erschließung historischer Bergamtsprotokolle © Niedersächsisches Landesarchiv

Erschließung historischer Bergamtsprotokolle

Die leitenden Bergbaubeamten des Oberharzer Bergbaus trafen sich einmal pro Woche in einer Sitzung, um über die Belange der laufenden Erzproduktion zu sprechen. Was dort im Detail besprochen wurde, soll eine wissenschaftliche Studie näher untersuchen. Das Niedersächsische Landesarchiv hat den Historiker Dr. Johannes Laufer beauftragt, innerhalb eines Jahres rund 750 Sitzungsprotokolle aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu analysieren.

Ziel dieses Vorhabens ist es, den umfangreichen Aktenbestand zu erschließen und dadurch die Grundlage für weitere wissenschaftliche Forschungen zu schaffen. „Wir wollen unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen wie die Geschichtswissenschaft, aber auch verwandte Bereiche wie Museen, Denkmalpflege oder Archäologie auf eine vielversprechende historische Quelle aufmerksam machen und auf diese Weise zu weiteren Forschungsprojekten anregen“, sagt Dr. Christine van den Heuvel, Präsidentin des Niedersächsischen Landesarchivs. Zu diesem Zweck sollen die Ergebnisse auf der Internetseite des Niedersächsischen Landesarchivs frei zugänglich gemacht werden.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Göttingen und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Borkumer Walfang - Nach den Logbüchern des Commandeurs Roelof Olferts Meeuw

Er ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Borkums, aber bis heute weitgehend unbekannt: der Walfang. Das möchte Autor Gregor Ulsamer ändern. Sein Buch bietet Lesern die Möglichkeit, am Bei-…
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Borkumer Walfang – Nach den Logbüchern des Commandeurs Roelof Olferts Meeuw © Gregor Ulsamer

Borkumer Walfang - Nach den Logbüchern des Commandeurs Roelof Olferts Meeuw

Er ist ein wesentlicher Teil der Geschichte Borkums, aber bis heute weitgehend unbekannt: der Walfang. Das möchte Autor Gregor Ulsamer ändern. Sein Buch bietet Lesern die Möglichkeit, am Bei-
spiel des Commandeurs Roelof Olferts Meeuw die Geschichte des historischen Walfangs im Polarmeer gegen Ende des 18. Jahrhunderts und die Beteiligung der Borkumer daran nachzulesen.

„Ich finde es bewundernswert, wie Gregor Ulsamer die deutsch-niederländische Walfanggeschichte anhand neuentdeckter Quellen mit vielen schönen Bildern zum Leben erweckt“, sagt Hans Beelen, Dozent für Niederlandistik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Die englische Marine beschlagnahmte 1798 mit 29 von 31 Schiffen samt Besatzungen und Ausrüstung fast die gesamte niederländi-
sche Walfangflotte. Darunter auch die „Het Eyland Borkum“, das Schiff des Commandeurs Roelof Olferts Meeuw aus Borkum. Großen Wert legte die Royal Navy dabei auf die Sicherung aller
an Bord befindlichen Dokumente. Einige dieser Dokumente wie
die Logbücher des Commadeurs sind erhalten geblieben und seit einigen Jahren in den Englischen Nationalarchiven zugänglich.
Im Zuge der Recherche für sein Buch hat Gregor Ulsamer diese historischen Quellen ausgewertet und damit ein bislang unbekanntes Kapitel der Borkumer Inselgeschichte ans Licht gebracht.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Emden.

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500 Jahre Reformation

Sonderausstellung über Schicksal der Klöster in Deutschland Selten war Martin Luther so entschlossen, das Richtige zu tun. Man sah ihn abends am Schreibtisch sitzen, seine Schreibfeder kratzte…
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Foto: Kloster Loccum

500 Jahre Reformation

Sonderausstellung über Schicksal der Klöster in Deutschland

Selten war Martin Luther so entschlossen, das Richtige zu tun. Man sah ihn abends am Schreibtisch sitzen, seine Schreibfeder kratzte über das Papier. Im Oktober 1517 verfasste er im sog. „Schwarzen Kloster“ in Wittenberg seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel des Papstes. Dort schrieb er auch zahlreiche Texte gegen das Leben als Mönch oder als Nonne. Die zornigen Worte Martin Luthers setzten in ganz Europa tiefgreifende Umbruchprozesse in Gang.

Anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation wird das Museum Nienburg von August 2017 bis Januar 2018 in einer Sonderausstellung zum Thema „Heillose Möncherey - Das Schicksal der Klöster während der Reformation“, die Folgen der Reformation für die Klöster in ganz Deutschland darstellen. Besucher erfahren zunächst etwas über die Adeligen aus der Region, die sich offen zeigten für die Ideen der Reformation und die machtpolitischen Interessen, die sie damit verfolgten. Außerdem wird die Verbreitung der Reformation in alle sozialen Schichten dargestellt. Am Beispiel der Klöster Loccum (Rehburg-Loccum) und Schinna (Stolzenau) wird der Zusammenhang zwischen der Machtpolitik im 16. Jahrhundert und der schwierigen Situation der Klöster erklärt. Vergleiche mit ausgewählten Klosteranlage aus ganz Deutschland ergänzen das Bild. Zur Ausstellung wird es ein umfangreiches Programm und eine Begleitpublikation geben.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Nienburg und und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft
 

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Friedenshain Isernhagen: Gutachten für Restaurierung

Michael Hapke stützt sich auf das rote Geländer einer Steinbrücke. Sein Blick wandert durch den Friedenshain Isernhagen. Sonnenstrahlen lassen das Grün der Blätter, das Rot und Gelb…
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Foto: Michael Hapke

Friedenshain Isernhagen: Gutachten für Restaurierung

Michael Hapke stützt sich auf das rote Geländer einer Steinbrücke. Sein Blick wandert durch den Friedenshain Isernhagen. Sonnenstrahlen lassen das Grün der Blätter, das Rot und Gelb der Blüten intensiver leuchten. Der Wind säuselt durch die Kronen der Bäume. Der Bach unter ihm gurgelt. „Mein Urgroßvater wollte hier einen Rückzugsort für die Menschen in der Region schaffen“, sagt der heutige Eigentümer des Gartens.

Ursprünglich hatte Karl Kirchhoff das Gelände gekauft, um dort Fische und Wasserpflanzen für sein Zoogeschäft in Hannover zu züchten. Schließlich legte er Gärten an, errichtete Gewächshäuser auf dem Gelände und stellte mannshohe Statuen auf. Mit dem Ziel, den Menschen die Natur wieder näherzubringen, baute Karl Kirchhoff zwischen 1922 und 1930 zudem ein Naturmuseum auf dem Gelände.

„Ich möchte diesen Ort für zukünftige Generationen erhalten“, sagt Michael Hapke. Deshalb beauftragte er im vergangenen Jahr einen Landschafts-Architekten, ein „Pflege- und Entwicklungskonzept“ zu erstellen. Darin sollen alle Baumaßnahmen aufgelistet werden, die für die Sanierung des Friedenshains erforderlich sind.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Celle und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg
 

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Die Bibliothek des Grafen

Sie gehörten zu Hannovers einflussreichsten und mächtigsten Familien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Staatsminister Ernst Friedrich Herbert Graf von Münster und seine Ehefrau…
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Foto: Jutta Wollenberg, GWLB

Die Bibliothek des Grafen

Sie gehörten zu Hannovers einflussreichsten und mächtigsten Familien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Staatsminister Ernst Friedrich Herbert Graf von Münster und seine Ehefrau Wilhelmine Charlotte, geb. Gräfin zu Schaumburg-Lippe, waren wichtige Akteure beim Wiener Kongress für den Aufstieg Hannovers zum Königreich.

Die gesammelten Bücher der Familie sind ein seltenes Zeugnis der deutschen Bildungsgeschichte und dokumentieren das gräfliche Leben zur damaligen Zeit. Sie stehen im biografischen und kulturhistorischen Kontext der Epoche zwischen Revolution und Restauration. Münsters Nachkommen bewahrten die Schätze über Generationen auf Schloss Derneburg auf, zuletzt wurden die Bücher auf Gut Walshausen bei Hildesheim verwahrt.

Mit Unterstützung der VGH-Stiftung konnte das rund 900 Titel in circa 2.000 Bänden umfassende Konvolut nun für die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover angekauft werden. Unter fachgerechter Aufsicht wird die Sammlung restauriert, erschlossen und der Forschung zur Verfügung gestellt.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover / Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft. 

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Vor den Toren der Stadt

Die Krankheit Lepra war früher auch als „Aussatz“ bekannt, mussten die befallenen Kranken doch außerhalb menschlicher Siedlungen in Leprosenhäusern leben. Das Lüneburger…
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Foto: Stadt Lüneburg

Vor den Toren der Stadt

Die Krankheit Lepra war früher auch als „Aussatz“ bekannt, mussten die befallenen Kranken doch außerhalb menschlicher Siedlungen in Leprosenhäusern leben.

Das Lüneburger Nikolaihospital im benachbarten Bardowick ist das am besten erhaltene Beispiel eines mittelalterlichen Leprahospitals im deutschsprachigen Raum. Nicht nur zahlreiche Schriftquellen, sondern auch mehrere Gebäude, von denen zwei im frühen 14. Jahrhundert errichtet wurden, sind hier erhalten. Diese einmalige Überlieferungslage ermöglicht facettenreiche Einblicke in die Funktionsweise und den Alltag einer mittelalterlichen Leproserie.

Bereits vor zehn Jahren förderte die VGH-Stiftung ein Gutachten, das der Restaurierung des Hospitals zugrunde lag. Parallel zu den Sanierungsmaßnahmen fanden in den vergangenen Jahren wissenschaftliche Untersuchungen statt. Das zweibändige Werk „Forschungen zum Nikolaihospital in Bardowick“ wurde 2015 – mithilfe der VGH-Stiftung – in der Reihe „Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens“ des Historischen Vereins für Niedersachsen und Bremen veröffentlicht.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg. 

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Krone und Zepter

Sie galten als materielles Symbol der Idee, Person und Institution der welfischen Monarchie: Seit dem Ende der Personalunion, dem Eintreffen des Königs in seinen Stammlanden und der Hochzeit des…
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Krone und Zepter © MatrixMedia Verlag

Krone und Zepter

Sie galten als materielles Symbol der Idee, Person und Institution der welfischen Monarchie: Seit dem Ende der Personalunion, dem Eintreffen des Königs in seinen Stammlanden und der Hochzeit des Kronprinzen mit Prinzessin Marie von Sachsen-
Altenburg verfügt Hannover über königliche Insignien – ein Ensemble aus Königskrone, Zepterund Brautkrone. Diese wurden nun erstmals seit 1866 in der Ausstellung „Der Weg zur Krone“ auf der Marienburg in Hannover gezeigt.

Begleitend zur Ausstellung erschien eine Publikation mit dem Titel „Der Weg zur Krone – Das Königreich Hannover und seine Insignien“. Die Autorin, Dr. Aldheidis v. Rohr, beschreibt unter anderem, welche Künstler für die Anfertigung der Insignien beauftragt wurden, inwieweit die englischen Traditionen bestimmend blieben und mit welchem Bildprogramm man sich von den anderen Staaten des Deutschen Bundes unterscheiden wollte.

Die VGH-Stiftung förderte diese Begleitpublikation, die im Rahmen der Feierlichkeiten zum 300. Jubiläum der Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien entstand.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Göttingen und der Hoya-Diepholz’schen Landschaft. 

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Zwischen Weser und Hunte

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“, heißt es bei Johann Wolfgang von Goethe. Bevor man in fremde Länder reist, lohnt es sich manchmal vor der eigenen…
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Zwischen Weser und Hunter © BUND F. Niemeyer

Zwischen Weser und Hunte

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah“, heißt es bei Johann Wolfgang von Goethe. Bevor man in fremde Länder reist, lohnt es sich manchmal vor der eigenen Haustür zu suchen. Und in dem Gebiet zwischen Weser und Hunte gibt es viel zu entdecken: mittelalterliche Dorfkirchen, alte Bauernhäuser, unberührte Natur, Stätten jüdischer Kultur und Geschichte oder archäologische Denkmale.

Diese regionalen Schätze sollen nun in einer „Kleinen Landeskunde für Weser-Hunte“ – welche der Landschaftsverband Weser-Hunte e. V. zu seinem 25-jährigen Bestehen im Jahre 2016 realisieren will – auf rund 300 Seiten mit Bildern und Karten aufgezeigt und erklärt werden.

Die kleine Landeskunde wird zusammen mit verschiedenen Autoren und einem wissenschaftlichen Beirat umgesetzt und orientiert sich an den erfolgreichen Vorgängern Schaumburg, Lüneburg und Stade, die ebenfalls von der VGH-Stiftung unterstützt wurden. Sie soll in weiterführenden Schulen als Unterrichtshilfe für das Themenfeld „Region im Unterricht“ verwendet und kann im Buchhandel erworben werden.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Nienburg
und der Hoya-Diepholz’schen Landschaft. 

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Geschichte bewahren

Denkmale erzählen Geschichten – über die Lebens¬umstände unserer Vorfahren, über Personen und Ereignisse. Aus diesem Grund hat die Öffentlichkeit ein Interesse an ihrem…
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Foto: Fotoarchiv Landesamt für Denkmalpflege

Geschichte bewahren

Denkmale erzählen Geschichten – über die Lebens¬umstände unserer Vorfahren, über Personen und Ereignisse. Aus diesem Grund hat die Öffentlichkeit ein Interesse an ihrem Erhalt, stellt sie aus und deshalb werden sie unter Denkmalschutz gestellt. Bevor dies getan wird, müssen die Denkmale jedoch zunächst nach Zahl und Arten inventarisiert, bewertet und in den historischen Zusammenhang eingeordnet werden.

Das Landesamt für Denkmalpflege Bremen ist seit Jahren bemüht, den Bestand an erhaltenswerter Bausubstanz im Land Bremen zu ermitteln, zu erforschen und seine Bedeutung der Öffentlichkeit zu vermitteln. Erfassungsprojekte wurden bisher für die Bereiche Bremerhaven und Bremen-Nord durchgeführt. Mit Unterstützung der VGH-Stiftung konnte 2013 auch Bremen-Süd in Angriff genommen werden.

Kern des Bereiches ist die Bremer Neustadt mit acht Ortschaften. Neben der systematischen Erforschung von alten Karten, Bauplänen, Fotos und Akten in Archiven, Bibliotheken und Ämtern werden die heutigen Zustände durch Fotos erfasst. Die Ergebnisse werden über das Internet, Vorträge und die Schriftenreihe des Landesamtes sowie eine Sonderpublikation zur Verfügung gestellt.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen / VGH Direktion Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.
 

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Durch die Gärten der Welt

Herrenhausen verdankt ihm die größte Palmensammlung Europas. Heinrich Ludolph Wendland gab dem hannoverschen Berggarten seine heutige Form. Er errichtete das große Palmenhaus und unter seiner…
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Foto: Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

Durch die Gärten der Welt

Herrenhausen verdankt ihm die größte Palmensammlung
Europas. Heinrich Ludolph Wendland gab dem hannoverschen Berggarten seine heutige Form. Er errichtete das große Palmenhaus und unter seiner Ägide erblühte die erste Victoria regia – eine Wasserrose, die im Amazonas beheimatet ist. Seine Kennt¬nisse erwarb der Hofgärtner nicht zuletzt auf seinen Bildungsreisen durch die Gärten der Welt.

2010 hat die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek den Nachlass der Herrenhäuser Hofgärtnerfamilie Wendland u. a. mit Hilfe der VGH-Stiftung als Depositum erhalten. Zu den überlieferten Materialien gehörte unter anderem eine bislang unerforschte Quelle: der Bericht Heinrich Ludolph Wendlands, den er einst auf seiner fünfmonatigen Reise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz anfertigte. Dieser Reisebericht bildet ein garten-historisches und professionsgeschichtliches Zeugnis von außerordentlicher Qualität.

Mit Unterstützung der VGH-Stiftung wurde das Dokument nun transkribiert, editorisch erschlossen und sachkundig kommentiert. Die Veröffentlichung der Edition „Reisebericht des Hofgärtners Heinrich Ludolph Wendland (1792 – 1869) im Jahre 1820“ soll zukünftig als Grundlage für wissenschaftliche Forschungen dienen.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover / Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft. 

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Die eigene Region entdecken

Was ist ein Jedutenhügel? Warum heißt das weiße Holzbauwerk im Cuxhavener Hafen „Alte Liebe“? Wie hoch müssen die Deiche an der Nordsee sein, wie hoch an der Weser? Diese Fragen und…
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Foto: Jürgen Schäfer

Die eigene Region entdecken

Was ist ein Jedutenhügel? Warum heißt das weiße Holzbauwerk im Cuxhavener Hafen „Alte Liebe“? Wie hoch müssen die Deiche an der Nordsee sein, wie hoch an der Weser?

Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet die kleine Landeskunde, die der Landschaftsverband Stade erarbeitet hat. Das Buch umfasst rund 300 Seiten und erklärt in zehn Kapiteln die Geschichte sowie die Besonderheiten des Gebiets zwischen Bremen, Hamburg und Cuxhaven.

Anhand von Karten und Bildern zeigt es verständlich die Entstehung der Region mit seinen Marschlandschaften und Mooren, stellt Schätze vor, die Ausgrabungen zu Tage gefördert haben, und gibt Aufschluss darüber, wie viele Sprachen heute in dieser Region gesprochen werden.

Das von der VGH-Stiftung unterstützte moderne Heimatbuch richtet sich hauptsächlich an Kinder und Jugendliche und ist für Schulen zum Thema „Region im Unterricht“ bestimmt. Aber auch Erwachsene können ihr Wissen mit der kleinen Landeskunde auffrischen und vielleicht sogar etwas Neues über ihre Region entdecken.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Stade und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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Englische Gartenkunst des 19. Jahrhunderts

Der Wätjens-Park von 1830 ist die älteste Parkanlage in Bremen- Nord. Der Landsitz des Reeders Dietrich Wätjen ist mit seinem Landhaus, Teetempel und Rosenbeeten aufgebaut wie ein typischer…
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Foto: Müller-Glaßl und Partner

Englische Gartenkunst des 19. Jahrhunderts

Der Wätjens-Park von 1830 ist die älteste Parkanlage in Bremen- Nord. Der Landsitz des Reeders Dietrich Wätjen ist mit seinem Landhaus, Teetempel und Rosenbeeten aufgebaut wie ein typischer englischer Landschaftspark des 19. Jahrhunderts.

Das sah bis vor Kurzem anders aus: Industriegebäude, Straßen und Parkplätze prägten das Erscheinungsbild der alten Parkanlage, denn die Familie Wätjen verkaufte nach Ende des ersten Weltkrieges ihren Landsitz. Teile des Parks mussten für den Industriebetrieb der Bremer Werft „Vulkan“ und der Bremer Wollkämmerei weichen.

Dass der Park jetzt langsam sein ursprüngliches Gesicht wiedererlangt, ist dem engagierten Förderverein Wätjens-Park zu verdanken. Der Verein kümmert sich seit dem Verkauf des Parks an die Stadt Bremen im Jahr 2000 um den Erhalt und die Wiederherstellung der Parkanlage.

Um den Park wieder in seinen Originalzustand zu versetzen, werden die Baum- und Pflanzenarten des Parks vermessen und die Arten, das Alter und Vitalität der Bestände bestimmt. ⅔ des Baum- und Pflanzenbestandes konnten bereits erfasst werden. Die Dokumentation, unterstützt von der VGH-Stiftung, ist Grundlage für die nächsten Schritte der Restaurierung des Parks und der zukünftigen Parkpflege.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.
 

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Leibniz fächerübergreifend

Bei „Leibniz“ denkt so mancher Jugendlicher zuerst an den Keks mit den 52 Ecken, der nach dem berühmten Universalgenie des 17. Jahrhunderts, Gottfried Wilhelm Leibniz, benannt wurde.…
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Foto: Hauptstaatsarchiv Hannover

Leibniz fächerübergreifend

Bei „Leibniz“ denkt so mancher Jugendlicher zuerst an den Keks mit den 52 Ecken, der nach dem berühmten Universalgenie des 17. Jahrhunderts, Gottfried Wilhelm Leibniz, benannt wurde. „Leibniz in der Schule“, ein Lehrwerk mit Materialien zum Einsatz im gymnasialen Schulunterricht, will Lehrenden für die Sekundarstufen I und II Anregungen geben, mehr aus Leben, Werk und Denkanstößen von Leibniz in ihren Unterricht einzubinden.

Die erste Rechenmaschine. Die philosophische Monadenlehre. Das binäre Zahlensystem oder der Nachweis, dass Gott nicht böse ist und die Menschen
ein Unterbewusstsein haben. Die drei DINA4-Bände bieten fächerübergreifend Einführung, Arbeitsmaterialien sowie Frage- und Aufgabenstellungen mit Hinweis auf die jeweilige Jahrgangsstufe.

Die VGH-Stiftung ist Mitherausgeberin des Lehrwerks, das am Institut für Philosophie an der Leibniz Universität Hannover unter der Leitung der Wissenschaftlerinnen Annette Antoine und Annette von Boetticher erarbeitet wurde.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Nannover und der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.

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Geschichte neu entdecken

Von Hand kolorierte Nachschlagewerke, Originalausgaben von  Lessing oder Charles Darwin: Bereits 5.000 Buchschätze der  historischen Bibliothek des Gymnasiums Athenaeum in Stade wurden seit 2007…
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Foto: Gymnasium Athenaeum Stade

Geschichte neu entdecken

Von Hand kolorierte Nachschlagewerke, Originalausgaben von  Lessing oder Charles Darwin: Bereits 5.000 Buchschätze der  historischen Bibliothek des Gymnasiums Athenaeum in Stade wurden seit 2007 gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus ihrem Schattendasein in den Tresoren der Schule befreit, erfasst und systematisiert.

In einem ergänzenden Schulprojekt wollen die Gymnasiasten die „Historische Bibliothek“ neu entdecken und für ihre eigene Bildung nutzen. Derzeit beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen mit ihrer historischen Schulbibliothek: Zu selbst gewählten Themen, aber auch im Unterricht, lesen sich die Jugendlichen in die wertvollen Werke ein und nutzen sie für ihre Facharbeiten, mit denen sie wissenschaftliches Arbeiten trainieren. So fand beispielsweise ein 17-jähriger Schüler zum Thema Nationalsozialismus in den Schulakten, welche Bücher damals verboten und ausgelistet wurden.

Das von der VGH-Stiftung geförderte Schulprojekt wird zweistündig pro Woche über einen Zeitraum von zwei Jahren unterrichtet und ist auf mehrere Jahre angelegt. Unterstützt werden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern, Bibliothekarinnen und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Stade und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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Landwirtschaft im Wandel der Zeit

Welchen Weg durchläuft die Kartoffel, bis sie als Pommes Frites an der Imbissbude serviert wird? Wie gelangt die Milch vom Euter der Kuh in den Joghurt? Und wie wurde Anfang des 19. Jahrhun- derts…
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Foto: Freilichtmuseum am Kieckeberg

Landwirtschaft im Wandel der Zeit

Welchen Weg durchläuft die Kartoffel, bis sie als Pommes Frites an der Imbissbude serviert wird? Wie gelangt die Milch vom Euter der Kuh in den Joghurt? Und wie wurde Anfang des 19. Jahrhun- derts Landwirtschaft betrieben? Das Freilichtmuseum am Kiekeberg arbeitet intensiv an solchen Fragen zum Thema Landwirtschaft und Ernährung und zeigt seinen Besuchern anschaulich, wie Lebensmittel früher hergestellt wurden und wie sie heute ihren Weg auf unseren Teller finden.

Das gelingt dank einer der wichtigsten landwirtschaftlichen Sammlungen Norddeutschlands. Aber – überfüllte Depots lassen keine Sammlungserweiterungen mehr zu; es wird schwierig, die Objekte materialgerecht zu lagern und sie für Ausstellungen zu nutzen. Daher hat das Freilichtmuseum eine Reihe von Maßnahmen zur Bestandsicherung eingeleitet. Die VGH-Stiftung hilft dem Freilichtmuseum dabei, das Sammlungsgut zu sichten, zu dokumentieren und konservatorisch zu prüfen, bevor es im neu entstehenden Schaumagazin „Agrarium“ untergebracht wird.

In Zusammenarbeit mit der VGH-Regionaldirektion Lüneburg und dem Landschaftlichen Kollegium des ehem. Fürstentums Lüneburg.

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Briefwechsel Hermann Allmers

Im Nordwesten Deutschlands war der Dichter Hermann Allmers Ende des 19. Jahrhunderts einer der populärsten deutschen Schriftsteller seiner Zeit. Sein Interesse galt insbesondere der bildenden Kunst,…
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Foto: Archiv des Landkreises Cuxhaven, NHA

Briefwechsel Hermann Allmers

Im Nordwesten Deutschlands war der Dichter Hermann Allmers Ende des 19. Jahrhunderts einer der populärsten deutschen Schriftsteller seiner Zeit. Sein Interesse galt insbesondere der bildenden Kunst, Geschichte und Volkskunde seiner nordwestdeutschen Heimat. Darüber hinaus unternahm Allmers diverse Bildungsreisen durch Deutschland und Europa, die ihm zahlreiche lebenslange Freundschaften bescherten. Auch politisch engagiert empfing der Dichter zeitlebens viele Besucher und stand u. a. in enger Verbindung mit der Künstlerkolonie Worpswede.

Die Spuren dieser Freundschaften sind in mehr als 11.000 Briefen erhalten. Ein erster Band, der Briefwechsel mit bremischen Freunden, wurde bereits von der Hermann-Allmers-Gesellschaft publiziert. 2010 förderte die VGH-Stiftung die Herausgabe der Korrespondenz des Schriftstellers mit Freunden im Hannoverschen und Oldenburgischen. Dieser Briefwechsel ist eine der reichhaltigsten Quellen für die nordwestdeutsche Kulturgeschichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen und der Landschaft der Herzogtümer Bremen und Verden.

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