Förderpreis Museumspädagogik: Preisträger 2016

Der Förderpreis Museumspädagogik hat bewiesen: Die Innovationskraft ist in den Museen vorhanden, viele Einrichtungen entwickeln zur Gewinnung neuer Besuchergruppen reizvolle Projekte, die den Besucher ins Museum locken und somit die Anziehungskraft des Museums erhöhen.

Mit Hilfe des Förderpreises konnten bereits 81 außergewöhnliche Vorhaben in Niedersachsen und Bremen verwirklicht werden.

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Museum Nienburg

Sie haben viel durchgemacht auf ihrer Flucht nach Deutschland. Einige überquerten das Mittelmeer in seeuntauglichen Booten, andere fuhren auf der Ladefläche eines LKW über die Grenze oder liefen…
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Foto: Museum Nienburg

Museum Nienburg

Sie haben viel durchgemacht auf ihrer Flucht nach Deutschland. Einige überquerten das Mittelmeer in seeuntauglichen Booten, andere fuhren auf der Ladefläche eines LKW über die Grenze oder liefen hunderte Kilometer zu Fuß. Das Projekt „Heimatstücke! Der Heimat auf der Spur …“ im Museum Nienburg unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, die Erlebnisse ihrer Flucht nach Deutschland besser zu verarbeiten. Pädagogische Mitarbeiter des Museums sprechen mit ihnen über den Begriff „Heimat“; über Erinnerungen an ihre alte Heimat genauso wie an Erwartungen an ihre neue Heimat Deutschland. Ziel des Projekts ist es, den Begriff „Heimat“ aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und sich darüber auszutauschen: Was braucht es, um sich in seiner Heimat wohlzufühlen? Am Ende präsentieren die Kinder und Jugendlichen den Besuchern des Museums ihre Ergebnisse. Dadurch wird das Museum zu einem Ort des kulturellen Austauschs und der Integration.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Nienburg

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Museum Industriekultur Osnabrück

Museen haben die Aufgabe, Exponate zu sammeln, zu bewahren und herauszufinden, wer sie in welchem Jahr herstellte und wozu sie gebraucht wurden. Dieses Wissen soll den Besuchern anschließend in…
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Foto: Museum Industriekultur Osnabrück

Museum Industriekultur Osnabrück

Museen haben die Aufgabe, Exponate zu sammeln, zu bewahren und herauszufinden, wer sie in welchem Jahr herstellte und wozu sie gebraucht wurden. Dieses Wissen soll den Besuchern anschließend in Ausstellungen vermittelt werden. Was hier in zwei Sätzen beschrieben wird, ist in Wirklichkeit ein sehr aufwändiger Prozess. Davon überzeugt das Museum Industriekultur in Osnabrück die Schüler der Grundschule Pye. Während des Projektes „Warum sammelst du?“ können die Schüler ihre eigene Ausstellung entwerfen. Dazu sehen sie sich zunächst im Museum um und suchen ihre Lieblingsexponate heraus. Danach recherchieren sie in Büchern oder im Internet nach Informationen über die Herkunft, die Herstellung oder den Gebrauch ihrer Exponate. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden am Ende auf der Internetseite der Grundschule in einer Art „digitalem Schaukasten“ zusammengestellt. Ziel des Projekts ist es, die Wissens- und Methodenkompetenz der Schüler auszubauen, ihre Informations- und Kulturkompetenz zu fördern und sie dabei zu unterstützen, eigene Fragestellungen zu entwickeln.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Osnabrück

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Städtische Galerie Wolfsburg

Jugendliche für einen Besuch im Museum zu begeistern ist eine schwierige Aufgabe. Statt für Kultur interessieren sich gerade junge Mädchen eher für Mode-, Style- und Schminktipps. Doch: Die…
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Foto: Städtische Galerie Wolfsburg

Städtische Galerie Wolfsburg

Jugendliche für einen Besuch im Museum zu begeistern ist eine schwierige Aufgabe. Statt für Kultur interessieren sich gerade junge Mädchen eher für Mode-, Style- und Schminktipps. Doch: Die Städtische Galerie Wolfsburg hat einen Weg gefunden, beides miteinander zu vereinbaren.“ Während des Projektes „Micro Displays. Nail Art meets Henna Painting“ können Mädchen ihre eigenen Nagel-Designs und Motive für Henna-Tattoos entwerfen. Unterstützt werden sie dabei von Experten aus der Region. Zuvor sorgen die Mitarbeiter der Städtischen Galerie noch für die nötige Inspiration: Sie erklären den Mädchen am Beispiel der Gemälde, die in der aktuellen Ausstellung der Galerie zu sehen sind, welche Kunstgriffe die Maler in verschiedenen Epochen angewandt haben. So entwickeln die Teilnehmerinnen ihre eigenen, kreativen Motive, die sie den Besuchern der Galerie am Ende des Projektes präsentieren. Hinter dem Projekt steht die Idee, die Alltagspraxis „Nail Art“ und „Henna Painting“ ins Museum zu übertragen und mit Praktiken der modernen Kunst zu konfrontieren.

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In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Celle

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Kunsthalle Emden

Die Kunsthalle Emden entwickelt ein Konzept, Schüler aus Sprachlernklassen mit Hilfe moderner Kunst auch außerhalb der Schule beim Lernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Beginnen soll…
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Foto: Kunsthalle Emden

Kunsthalle Emden

Die Kunsthalle Emden entwickelt ein Konzept, Schüler aus Sprachlernklassen mit Hilfe moderner Kunst auch außerhalb der Schule beim Lernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Beginnen soll das Projekt „Sprachlernklassen ins Museum“ mit Schülern der Grundschule Grüner Weg in Emden. Museumspädagogen und Schulleitung überlegten vorab gemeinsam, welche Gemälde und Skulpturen den Lehrplan der Schüler am besten ergänzen. An den Exponaten im Museum können die Schüler ihr Wissen aus dem Deutschunterricht auf spielerische Weise anwenden. Am Ende des Projekts werden die Kinder den Besuchern der Kunsthalle Emden u.a. ihre selbstgemalten Bilder auf Deutsch präsentieren.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Emden

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Weserburg - Museum für moderne Kunst

„Wie würde meine Ausstellung aussehen, wenn ich für einen Tag lang Kurator in einem Museum wäre? Klar, ich würde eine Ausstellung zu meinem Lieblingsthema machen, aber wie schaffe ich…
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Foto: Museum Weserburg - Museum für moderne Kunst

Weserburg - Museum für moderne Kunst

„Wie würde meine Ausstellung aussehen, wenn ich für einen Tag lang Kurator in einem Museum wäre? Klar, ich würde eine Ausstellung zu meinem Lieblingsthema machen, aber wie schaffe ich es, dass die Besucher am Ende genauso begeistert davon sind wie ich?“ Sicher hat sich der ein oder andere Museumsbesucher solche Fragen schon einmal gestellt. Die Kinder und Jugendlichen, die am Projekt „Meine Wunderkammer: Entdecken-Staunen-Sammeln“ in der Weserburg – dem Museum für Moderne Kunst – teilgenommen haben, kennen die Antwort bald. Sie dürfen nämlich ihre eigene Ausstellung entwerfen.
Dazu sehen sich einige in den Ausstellungsräumen des Museums um, suchen ihre Lieblingsexponate heraus und recherchieren in Büchern oder im Internet nach wissenswerten Informationen darüber. Andere, die lieber in die Rolle eines Künstlers schlüpfen wollen, entwerfen mit Pinseln und Farben oder anderen Materialien ihre eigenen Kunstwerke. Schließlich tragen die Kinder und Jugendlichen ihre Arbeiten in einer Art „Wunderkammer“ zusammen. So entsteht nach und nach ein Museum in Miniaturformat. Ausgangspunkt dieses Projekts ist die Frage, was große und kleine Dinge in unserer Welt eigentlich zu sammlungs-
würdigen Gegenständen macht.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen

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