Förderpreis Museumspädagogik: Preisträger 2017

Der Förderpreis Museumspädagogik hat bewiesen: Die Innovationskraft ist in den Museen vorhanden, viele Einrichtungen entwickeln zur Gewinnung neuer Besuchergruppen reizvolle Projekte, die den Besucher ins Museum locken und somit die Anziehungskraft des Museums erhöhen.

Mit Hilfe des Förderpreises konnten bereits 87 außergewöhnliche Vorhaben in Niedersachsen und Bremen verwirklicht werden.

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Archezentrum Amt Neuhaus

Das pädagogische Bildungsangebot zur Sonderausstellung „Der Wolf – Ein Wildtier kehrt zurück“ im Archezentrum Amt Neuhaus soll Schulklassen, Tierhalter und interessierte Besucher…
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Archezentrum Amt Neuhaus © Giesela Goppel

Archezentrum Amt Neuhaus

Das pädagogische Bildungsangebot zur Sonderausstellung „Der Wolf – Ein Wildtier kehrt zurück“ im Archezentrum Amt Neuhaus soll Schulklassen, Tierhalter und interessierte Besucher zusammenzubringen und einen konstruktiven Dialog über die Rückkehr des Wolfes nach Niedersachsen anregen. Dadurch soll das Märchen vom „bösen Wolf“ entmythologisiert und die Grundlage für eine objektivere Diskussion über das zukünftige Zusammenleben mit dem Wolf in Niedersachsen geschaffen werden.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Lüneburg und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg
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Focke Museum Bremen

Das Projekt „Bremen. Meine Stadt“ bringt junge Menschen mit Angehörigen der ´68er Generation in einen Dialog. Dadurch wird die neue Ausstellung „Protest + Neuanfang. Bremen nach…
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Focke Museum Bremen © Martin Luther

Focke Museum Bremen

Das Projekt „Bremen. Meine Stadt“ bringt junge Menschen mit Angehörigen der ´68er Generation in einen Dialog. Dadurch wird die neue Ausstellung „Protest + Neuanfang. Bremen nach ´68“ im Focke Museum Bremen um ein museumspädagogisches Konzept ergänzt. Im „Café 68“ kommen Teilnehmer und Zeitzeugen ins Gespräch. Letztere bringen zudem Fotos und persönliche Erinnerungsstücke mit. Diese werden später in Form eines digitalen Albums auf der Internetseite des Museums präsentiert.

In Zusammenarbeit mit den Öffentlichen Versicherungen Bremen
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Deutsches Sielhafenmuseum Carolinensiel

„Harlebucht-Mystery“ lautet der Titel einer App des Deutschen Sielhafenmuseums Carolinensiel, die Besucher zu einer digitalen Rallye über das Museumsgelände einlädt. Entlang des Wegs…
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Deutsches Sielhafenmuseum Carolinensiel © Wolfgang Trumpf

Deutsches Sielhafenmuseum Carolinensiel

„Harlebucht-Mystery“ lautet der Titel einer App des Deutschen Sielhafenmuseums Carolinensiel, die Besucher zu einer digitalen Rallye über das Museumsgelände einlädt. Entlang des Wegs zwischen Strand und Museumshafen gibt es virtuelle Stationen, an denen Jugendliche und Erwachsene Informationen zum Thema „Harlebucht – Leben an der Küste in drei Jahrhunderten“ sammeln können. Diese werden benötigt, um schließlich eine finale Aufgabe zu lösen. Ziel dieses Projekts ist es, ein auf Smartphone gestütztes Lernangebot für die Zielgruppe der „Teenager“ zu konzipieren.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Emden
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felto – Filzwelt Soltau

Kann man Farben eigentlich fühlen? Lässt sich Wollfilz von Nadelfilz am Geruch unterscheiden? Mit einem neuen Sinnespfad durch die Dauerausstellung möchte die felto – Filzwelt in Soltau…
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felto – Filzwelt Soltau © felto – Filzwelt Soltau gAG

felto – Filzwelt Soltau

Kann man Farben eigentlich fühlen? Lässt sich Wollfilz von Nadelfilz am Geruch unterscheiden? Mit einem neuen Sinnespfad durch die Dauerausstellung möchte die felto – Filzwelt in Soltau ihr Angebot für Menschen mit Behinderung erweitern. „Filz-Farben-Fühlen“ heißt das Projekt, das von der VGH-Stiftung mit dem Förderpreis Museumspädagogik 2017 ausgezeichnet wurde. Die Filzwelt versteht sich als eine inklusive Einrichtung: sie ist räumlich barrierearm angelegt, arbeitet mit Texten in einfacher Sprache und integriert im täglichen Betrieb Arbeitskräfte einer Behindertenwerkstatt.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Celle und der Landschaft des vormaligen Fürstentums Lüneburg
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Museum August Kestner in Hannover

Die Sonderausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner in Hannover stellt die 6.000 Jahre alte Geschichte der menschlichen Kommunikation dar. Begleitend dazu hat…
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Museum August Kestner © Christian Rose

Museum August Kestner in Hannover

Die Sonderausstellung „Beziehungskiste. Über Kommunikation“ im Museum August Kestner in Hannover stellt die 6.000 Jahre alte Geschichte der menschlichen Kommunikation dar. Begleitend dazu hat das Museum das pädagogische Konzept „Babel im Museum“ entwickelt, das Kinder und Jugendliche zu einem Austausch über die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache anregen soll. Die Ergebnisse dieses Austausches werden in einem Hörspiel festgehalten, das später im Museum als Audioguide dienen soll.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Hannover/Hildesheim und der Calenberg-Grubenhagensche Landschaft
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Ostfriesisches Landesmuseum Emden

Das Projekt „Die Turmphilosophen“ des Ostfriesischen Landesmuseums Emden verwandelt den Rathausturm zu einem generationsübergreifenden Denkort. Kinder und Jugendliche, Erwachsene und…
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Ostfriesisches Landesmuseum Emden © Diethelm Kranz

Ostfriesisches Landesmuseum Emden

Das Projekt „Die Turmphilosophen“ des Ostfriesischen Landesmuseums Emden verwandelt den Rathausturm zu einem generationsübergreifenden Denkort. Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senioren sollen – angeregt durch die Objekte aus dem Museum – gemeinsam über philosophische Fragen diskutieren. Die Ergebnisse dieses Austausches werden als einzelne Begriffe zeitweise am Rathausturm zu sehen sein. Darüber hinaus wird es eine Broschüre geben, worin außer Fotos von den Teilnehmern und von Objekten aus dem Museum auch die philosophischen Gedanken nachzulesen sind, die während des Projekts entstanden sind.

In Zusammenarbeit mit der VGH Regionaldirektion Emden

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