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Martina Fragge über die VGH-Stiftung

Drei Fragen an Martina Fragge

1. Warum hat die VGH eigentlich eine eigene Stiftung?

Als öffentlicher Versicherer möchte die VGH mit ihrer Stiftung dem Land und seinen Bürgern etwas zurückgeben. Damit verdeutlicht die Versicherungsgruppe ihre Gemeinwohlorientierung und grenzt sich ab von Unternehmen, deren oberstes Ziel die Gewinnmaximierung ist. Wir engagieren uns in sechs Bereichen: Kultur, Denkmalpflege, Literatur, bildende Kunst, Wissenschaft und Mildtätigkeit. Bei allem, was wir tun, geht es uns um die Vermittlung von Werten, insbesondere an Kinder und Jugendliche, an Menschen mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Schichten.

2. Was waren die bisher größten Erfolge der VGH-Stiftung?

Unser Highlight ist ganz klar der JULIUS-Club: Zigtausende junge Menschen begeistern wir damit seit dreizehn Jahren fürs Lesen und Schreiben. Wenn man merkt, wie gut die Aktionen ankommen und wie das Lesen plötzlich einen ganz neuen Schwerpunkt erhält, das ist ein tolles Gefühl. Auch beim Literaturfest Niedersachsen geht es uns um die Vermittlung von Literatur. Dabei arbeiten wir jedes Jahr an einem bestimmten Thema und steigen auch gerne tiefer in die Bücherregale ein. So entsteht jedes Mal etwas ganz Neues und Überraschendes, mit dem wir immer auch die lokalen Initiativen und Kulturschaffenden vor Ort unterstützen.

3. Was sind Ihre wichtigsten Aufgaben als stellvertretende Geschäftsführerin der VGH-Stiftung?

Gemeinsam mit unserem Team bin ich dafür zuständig, die von uns geförderten und unsere eigenen Projekte in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Das Engagement der Stiftung strahlt nicht nur positiv auf das Image der VGH und der örtlichen Regionaldirektionen aus, sondern dient vor allem den Projekten selbst. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit werden sie stärker wahrgenommen und es finden sich oft weitere Unterstützer für eine nachhaltige Förderung. Darüber hinaus bin ich als stark in die Begleitung unserer Festivals und Veranstaltungen eingebunden, und auch Personalführung und Teamstärkung zählen zu meinen Aufgaben.

(Text: Anna Stella Bonin)